Stele offiziell vorgestellt Erinnerung an 850 Jahre Lingener Ortsteil Schepsdorf

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Lingen. Im Lingener Ortsteil Schepsdorf ist eine kleine Stele offiziell vorgestellt worden, die an das 850-jährige Bestehen des Ortes erinnert.

2013 haben die Schepsdorfer das 850-jährige Bestehen ihres Ortes mit einem großen Fest gefeiert . Nun steht eine bleibende Erinnerung an dieses Jubiläum im Schatten der St.-Alexander-Kirche. Fast wäre diese Feier nicht zustande gekommen . Doch am Ende hatte sich eine ehrenamtliche Arbeitsgruppe der Sache angenommen und einen Erlös erwirtschaftet, der nicht nur den Schepsdorfer Vereinen zugute kam .

Passend zum Anlass steuerte die Arbeitsgruppe 850 Euro zu der Stele als Erinnerung an das Ortsjubiläum bei. Zusammen mit weiteren privaten Spenden haben insgesamt rund 2100 Euro zur Verfügung gestanden. Die restlichen Kosten, veranschlagt sind rund 5000 Euro, trägt laut Protokoll seiner Sitzung vom 5. November 2015 der Ortsrat.

Darstellungen aus Bronze

Doch wie sieht die Stele auf dem Dorfplatz nördlich der Kirche aus? Um einen rund einen guten Meter hohen Basaltstein schwingt sich der Schriftzug „Anno 2013 850 Jahre Schepsdorf“. Auf seinem oberen Ende befinden sich mehrere Darstellungen aus Bronze. So sind unter anderem die Kirche und die Emsbrücke, die Schepsdorf mit dem Rest der Stadt Lingen verbindet, zu sehen. Viele menschliche Figuren symbolisieren die Dorfgemeinschaft. Zwei Tierdarstellungen sollen ebenso wie bäuerliche Häuser an den ehemals landwirtschaftlich geprägten Charakter Schepsdorfs erinnern.

Ortsbürgermeister dankt allen Beteiligten

Geschaffen haben das Werk der Dohrener Künstler Christian Lammers und seine Tochter Liv Horstig. Gisela Süsselbeck, die im Ortsrat das Projekt federführend vorangetrieben hat, erklärte bei der offiziellen Vorstellung: „Mit dem ersten Entwurf von Lammers waren wir nicht zufrieden.“ Aber dann habe seine Tochter Liv ihre Ideen in das Projekt eingebracht. Ortsbürgermeister Peter Scholz dankte Süsselbeck für ihren Einsatz. „Sie hat die Planungen von Anfang an konsequent und zielgerichtet vorangetrieben.“ Ebenso dankte Scholz den Sponsoren und der Arbeitsgruppe, welche die 850-Jahrfeier vor drei Jahren organisiert hatte. Für die Gestaltung der Fläche rund um die Stele lobte Scholz den Bauhof der Stadt Lingen.

Glücksbringer Kirchturmspitze

Bedenken der kleineren Art hatte der stellvertretende Ortsbürgermeister Hermann Krone schon vor der offiziellen Vorstellung der Stele in einer Ortsratssitzung zu Protokoll gegeben: „Die Spitze des Kirchturms ist wirklich sehr spitz“, meinte er zur bronzenen Darstellung von St. Alexander. Mitglieder der Arbeitsgruppe, die die 850-Jahrfeier organisiert hatten, gaben einen Tipp: „Sagt den Leuten, dass es Glück bringt, über die Kirchsturmspitze mit dem Finger zu streichen. Dann wird die irgendwann von ganz alleine glänzend und stumpf.“


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