Völkerverständigung Ukrainehilfe in Lingen braucht mehr junge Menschen

Seit vielen Jahren sind Hinrikus Ude (links) und Hajo Wiedorn stark in der Ukrainehilfe engagiert. Im Gespräch mit unserer Redaktion berichteten sie über die jüngste Fahrt in die Westukraine. Foto: Ludger JungeblutSeit vielen Jahren sind Hinrikus Ude (links) und Hajo Wiedorn stark in der Ukrainehilfe engagiert. Im Gespräch mit unserer Redaktion berichteten sie über die jüngste Fahrt in die Westukraine. Foto: Ludger Jungeblut

Lingen. Die Ukrainehilfe in Lingen braucht mehr junge Menschen, die sich für die gute Sache einsetzen. Ein Kommentar.

Die seit 25 Jahren bestehende Lingener Ukrainehilfe hat nur dann eine langfristige Perspektive, wenn es gelingt, jüngere Helfer zu gewinnen. Seit 23 beziehungsweise 22 Jahren engagieren sich zum Beispiel Hajo Wiedorn (74) und Hinrikus Ude (69) für die Ukrainehilfe, die von den Menschen im Dorf Juskovzy und in der Kreisstadt Lanovzy mit großem Dank angenommen wird.

Weil jedoch Hilfstransporte oft mit großen Strapazen verbunden sind, wäre es wünschenswert, wenn ihnen mehr jüngere Lingener zur Seite stehen würden. Es ist sehr wichtig, weiterhin einen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten, nachdem Einwohner von Juskovzy während des Zweiten Weltkriegs Zwangsarbeit im Reichsausbesserungswerk in Lingen leisten mussten.

Die Menschen in der Ukraine rechnen fest damit, dass sich die Lingener auch künftig für sie engagieren, zumal sich das osteuropäische Land derzeit in einer schwierigen Lage befindet. Dabei wird die Stadt Lingen den Freundeskreis der Ukrainefahrer sicherlich weiterhin nach Kräften unterstützen.


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