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08.03.2016, 18:03 Uhr KOMMENTAR

Baumallee in Reuschberge erhalten

Kommentar von Carsten van Bevern

Das frühere Privatgelände des 1991 verstorbenen Bauunternehmers Alfons Lühn in Lingen-Reuschberge ist vom Unterholz befreit worden, das marode Haus und morsche Bäume sollen in Kürze entfernt werden – markante Bäume aber stehen bleiben. Foto: Carsten van BevernDas frühere Privatgelände des 1991 verstorbenen Bauunternehmers Alfons Lühn in Lingen-Reuschberge ist vom Unterholz befreit worden, das marode Haus und morsche Bäume sollen in Kürze entfernt werden – markante Bäume aber stehen bleiben. Foto: Carsten van Bevern

Lingen. Auf dem 12.485 Quadratmeter großen ehemaligen Privatgelände des 1991 verstorbenen Bauunternehmers Alfons Lühn in Lingen-Reuschberge sollen der Bungalow und marode Bäume entfernt werden, markante Bäume aber erhalten werden. Ein Kommentar.

Es ist gut, wenn sich auf dem Lühnschen Gelände am Mühlenbach jetzt etwas tut: Aufgrund jahrzehntelangen brachliegen lassens gefährden teils morsche Bäume Nachbarn und Spaziergänger und auch der ehemalige Vorzeigebungalow ist akut einsturzgefährdet.

Eine gute Nachricht ist, dass das Baumfällen und der Abriss nun nach Erstellung entsprechender Gutachten in geordneten Bahnen geschieht. Gut ist auch, dass das Fällen der sehr markanten und rund 100 Jahre alten Alleebäume an der Mühlenbachstraße und der Bepflanzung am Mühlenbach nicht geplant ist. Überlegenswert ist jedoch der Vorschlag einer Anwohnerin, die prägenden Alleebäume unter besonderen Schutz zu stellen, um diese auch für die nächsten Generationen zu erhalten. Einer möglichen Bebauung würde dies kaum im Wege stehen.


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