Alte Hasen und klasse Newcomer 3300 Gäste beim Benefizkonzert in Lingener Emslandarena


Lingen. 3300 Besucher sind am Samstagabend zum Benefizkonzert des Round Table zugunsten des Kinderschutzbundes in die Emslandarena gekommen.

Als die vier Bands des Abends, Acoustic Steel , Revoice , NOBC und Dirty Fingers , zum Schluss „Heroes“ von David Bowie spielten, war das nicht nur eine Hommage an die vor Kurzem gestorbene britische Rocklegende.

Ein wenig durften sich die ohne Gage spielenden Musiker, die Organisatoren und alle ehrenamtlichen Helfer als Helden fühlen; hatten sie doch ein sowohl musikalisch als vom äußeren Rahmen her ein rundum gelungenes Konzert auf die Beine gestellt.

Acoustic Steel eine Bereicherung

Mit dazu beigetragenen haben sicherlich Acoustic Steel. Die vier Jungs, die bei der fünften Auflage des Benefizkonzertes zum ersten Mal dabei waren, eröffneten den Abend. Ihre unplugged gespielten Rock- und Metalstücke verliehen bekannten Songs eine ganz eigene, besondere Note. Michael „Pete“ Klassen, Sänger und Percussionmann, verriet, warum die Band so gut ankam: „Wenn wir Spaß haben, hat auch das Publikum Spaß. Und das war eine total geile Veranstaltung.“ Die Band hofft, beim nächsten Benefizkonzert wieder dabei zu sein. Eine Bereicherung war sie allemal.

Gewohnt rockig präsentierten sich die gut bekannten drei anderen Bands. Mit ihrer Erfahrung ließen sie nichts anbrennen, sondern heizten dem Publikum in der Arena kräftig ein.

Revoice-Sänger Matse Wagner verdrückt ein paar Tränen

Ein paar Tränen musste Revoice-Sänger Matse Wagner verdrücken: Er war sichtlich gerührt, als er vor seinem Auftritt von Franz Hüer (NOBC) dafür geehrt wurde, dass er auf den Tag genau vor 50 Jahren sein erstes Benefizkonzert in Lingen gegeben hat . Wagner gab sich bescheiden: „Eigentlich muss man das mit den 50 Jahren nicht so haben. Da merkt man auch, wie alt man wird.“ Der Zuruf einer jungen Dame aus dem Publikum „Das ist egal!“, entlockte dem 69-Jährigen dann doch ein richtiges Lächeln.

Party bis in die Morgenstunden

Nach dem Konzert ist vor der Party: Unter diesem Motto feierten zahlreiche Gäste in dem zur Lounge umgewandelten Foyer der Arena noch lange weiter. Dort legte DJ Berti noch bis in die Morgenstunden auf. Beim Weg nach Hause freute sich so mancher wohl auf die sechste Auflage des Konzertes.


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