Väter mit Auszeichnung Kiga-Väter Laxten gewinnen Johannes-Voetlause-Preis

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Der Vorstand der Kiga-Väter Laxten darf sich über die Auszeichnung mit dem Johannes-Voetlause-Preis für ihr Engagement in zahlreichen Projekten freuen. Foto: Jessica LehbrinkDer Vorstand der Kiga-Väter Laxten darf sich über die Auszeichnung mit dem Johannes-Voetlause-Preis für ihr Engagement in zahlreichen Projekten freuen. Foto: Jessica Lehbrink

jleh Lingen. So manch ein Vater hätte wohl eine Auszeichnung verdient: Die Kiga-Väter Laxten haben nun einen Preis erhalten und zwar den Johannes-Voetlause-Preis (JVP) für ihr Engagement in der Kita Sankt Josef. Mit verschiedenen Projekten mit und für Kinder, hat sich die Initiative mittlerweile fest im Alltag der Väter und ihrer Kinder integriert.

„Wenn es sie nicht gäbe, müsste man sie erfinden“, wird Hartmut Sinnigen, Pfarrer der Sankt-Josef-Kirche Laxten, in der Bewerbung für den Preis zitiert. Gemeint sind die Kiga-Väter, die sich 2009 zusammengefunden haben. Ziel dabei war – und ist bis heute – gemeinsam für die Kinder der Kita Sankt Josef, Projekte zu planen und umzusetzen. Aktionen wie der Besuch einer Fahrzeugausstellung oder des Rosenmontagsumzuges in Lingen gehören zu den zahlreichen Unternehmungen der engagierten Väter und ihrer Sprösslinge.

72 engagierte Väter

Der JVP sucht nach Einzelpersonen, Gruppen, Vereinen und Initiativen, die vorbildliche Arbeit für ihre Region leisten. „Dieses Jahr konnten wir die Kiga-Väter vorstellen und haben den Preis in der Kategorie Gemeinwesen gewonnen“, sagt Ludger Degenhardt, Vorsitzender der Kiga-Väter. „Am 6. Dezember haben wir uns beworben. Am 13. Dezember haben wir den Anruf erhalten, das wir den Preis gewonnen haben“, ergänzt Christian Grüner, Schriftführer der Kiga-Väter.

„Im Rahmen eines Vortrages wurde damals der Grundstein für die Kiga-Väter gelegt. Daraus entstand die Initiative mit zunächst zwölf Vätern“, erzählt Grüner. Heute können sie auf 72 Mitglieder verweisen. Die Voraussetzung, um sich bei den Kiga-Vätern Laxten zu beteiligen, sei mindestens ein Kind in der Kita Sankt Josef. Alle sechs bis acht Wochen treffen sich die Väter, um sich zu besprechen und neue Aktionen zu planen.

Welche Veranstaltung aufgrund ihres hohen Zuspruches wiederholt würden, seien der Kinobesuch und der Besuch des Karnevalsumzuges. „Das Highlight im letzten Jahr war aber der Campingausflug an den Alfsee. Das war ein großer Erfolg“, erzählt Grüner.

Um noch mehr Kinder und Väter zu begeistern, schließen sich die Kiga-Väter beispielsweise für den Kinobesuch auch mit anderen Kindergärten in der Umgebung zusammen. „In anderen Kindergärten gab es auch schon Anläufe, solch eine Initiative zu gründen, doch bisher hat sich dies leider nicht etablieren können“, sagt Grüner.

Die Beziehung verbessern

Die Beziehung zwischen Vätern und Kindern sei bereits schon vorher gut gewesen, doch durch die vielen Unternehmungen sei diese noch intensiver geworden. Kassenwart Roland Claas erfreut sich aber auch einer weiteren Tatsache: „Wir haben einige Väter, die, obwohl sie momentan keine Kinder in der Kita haben, sich voller Tatendrang engagieren und mitmachen. Das finde ich schon toll.“

Nicht nur die Väter hätten Spaß an der Sache, auch die Mütter freuten sich über die gemeinsamen Unternehmungen ihrer Kinder mit den Vätern – oder auch mal über den ein oder anderen entspannten freien Tag.

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