Freundeskreis startet Transport Neun Tonnen schwere Hilfe aus Lingen für Ukraine

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Mit neun Tonnen Hilfsgütern wurde der Lkw mit Anhänger vom Fahrschulteam beladen. Monika Heinen dankte den fleißigen Helferinnen und Helfern für ihr Engagement. Foto: Stadt LingenMit neun Tonnen Hilfsgütern wurde der Lkw mit Anhänger vom Fahrschulteam beladen. Monika Heinen dankte den fleißigen Helferinnen und Helfern für ihr Engagement. Foto: Stadt Lingen

Lingen. In der Nacht zum vergangenen Dienstag ist der zweite Hilfsgütertransport des Lingener „Freundeskreises der Ukrainefahrer“ in diesem Jahr in die Ukraine gestartet.

Der Lkw mit Anhänger, den Thorsten Gels vom Fahrschulteam Lingen für die Aktion bereitstellte, ist mit neun Tonnen Hilfsgüter beladen. Lingens Zweite Bürgermeisterin Monika Heinen wünschte eine glückliche Heimkehr. „Wir müssen den Menschen helfen, damit sie in ihrer Heimat bleiben wollen und können“, sagte sie einer Mitteilung zufolge. Der „Freundeskreis der Ukrainefahrer“ hat mithilfe vieler Spender Krankenhausbetten, Rollstühle, Rollatoren, medizinische Hilfsmittel, Sanitätsmaterial und Dinge des täglichen Gebrauchs zusammengetragen. Diese sind mit mehr als 400 Kartons mit Kleidung, Schuhen und Spielzeug am Dienstag auf die Reise in die Ukraine gegangen.

Die Hilfsgüter waren beim DRK in Elbergen gelagert. Dort wurde auch der Lkw vom Fahrschulteam von vielen fleißigen Helferinnen und Helfern mit Sachen für die Menschen in der Ukraine beladen, die dort dringend benötigt werden. Achim Wolf und Alfons Acker fahren den Lastwagen in die 1500 Kilometer entfernte Stadt Ternopil (132 Kilometer östlich von Lemberg). Den Begleit-Bulli, der vom DRK Elbergen gestellt wird, lenken Heinz Humbert, Hinrikus Ude und Jürgen Zieschang. Im Zollhof in Ternopil wird die Ladung kontrolliert, bevor sie dann dem Roten Kreuz in Lanovzy und Juskovzy übergeben wird.

„Ohne das DRK in Elbergen und die vielen Spender sowie die fleißigen Helferin-nen und Helfer könnten wir die Transporte nicht durchführen“, erklärte Hinrikus Ude und resümierte: „Wir sind sehr froh und dankbar, dass wieder so viele Dinge gespendet wurden. Die Bevölkerung von Lingen und Umgebung ist sehr aufgeschlossen und immer da, wenn wir um Hilfe bitten.“ Ob und wann der nächste Transport durchgeführt werde, sei derzeit noch nicht klar.

Monika Heinen verabschiedete die Ukrainefahrer und dankte besonders den jungen Helfern und dem DRK Elbergen für die Unterstützung. „Der Freundeskreis der Ukrainefahrer sammelt gezielt für Menschen, die in Not sind. Davon profitieren das Rote Kreuz, die Krankenhäuser, Sozialstationen, Schulen und Kindergärten vor Ort“, betonte Heinen.

Nähere Infos: Hinrikus Ude, Tel.: 05906/3369005 und 0160/96902620, per E-Mail: Hinrikus.Ude@kabelmail.de, sowie Hans-Joachim Wiedorn, 05907/370 und 0171/5324497, Mail: Hajo.Wiedorn@t-online.de.


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