Lingener Bier Kultur 2015 Erste Lingener Bier Kultur kommt bestens an

Prost: Markus Quadt (l.), Organisator der 1. Lingener Bier Kultur, und Steffen Broy vom Brauhaus Riegele mit Sitz in Augsburg, freuen sich über die vielen Gäste. Foto: Matthias BeckerProst: Markus Quadt (l.), Organisator der 1. Lingener Bier Kultur, und Steffen Broy vom Brauhaus Riegele mit Sitz in Augsburg, freuen sich über die vielen Gäste. Foto: Matthias Becker

Lingen. Die 1. Lingener Bier Kultur auf dem Universitätsplatz hat am Freitag und Samstag zahlreiche Gäste mit Bieren, leckerem Essen und Livemusik verwöhnt. Damit rückt Veranstalter Markus Quadt das handwerklich gebraute Bier in den Vordergrund.

Über 40 ausgewählte Biersorten, darunter Pumpernickelbier, Brombeerweizen, Belgisches Landbier und Rotbier, standen zur Auswahl. Zu Beginn zahlte man eine Umlage von 4 Euro und erhielt gegen weitere 2 Euro Pfand einmalig ein Bierverkostungsglas sowie ein Bändchen. Damit ließen sich an verschiedenen Theken entweder 0,1 Liter oder 0,3 Liter der Brauereierzeugnisse erwerben. „Wenn im Emsland jemand sagt, ‚davon könnte ich jetzt aber nicht fünf Liter trinken‘, antworte ich immer, das musst du ja auch nicht“, schmunzelt Quadt, der als Gastronom und Biersommelier den Gästen des Bierkulturfestes einfach die Möglichkeit geben wollte, verschiedene Geschmacksrichtungen auszuprobieren und eine niveauvolle Veranstaltung etablieren möchte. „Wir wollen keine Schnapsleichen haben“, erwähnt Quadt, der an beiden Tagen das Fest gegen Mitternacht enden ließ. Rund 600 Besucher am Freitag und knapp 2000 am Samstag ließen sich dieses Ereignis nicht entgehen.

Besucherin Daniela Donnerberg hob „die super Atmosphäre“ hervor. „Es gibt überhaupt nichts zu meckern.“ Dass das Fest recht früh endete, war für sie kein Problem: „Man genießt, wenn man da ist“, so ihre einfache Philosophie. Philipp Mannel hielt das Fest „für rundum gelungen, und es ist eine sehr gute Ergänzung zum Weinfest“. Auch Hobbybrauer Michael Elbers zeigte sich begeistert vom Fest: „Eine tolle Sache und die Auswahl der Biere ist spitze.“ Christian Pyko fand nur einen Mangel: „Es ist superkalt hier draußen. Ein paar Heizpilze wären klasse.“

„Das Fest soll kein kommerziell motiviertes, sondern ein geschmacklich motiviertes sein“, so Quadt, der den Festbesuchern noch einen Hinweis in ihre Gläser packte. Ein Zettel, der erwähnte, dass das Fest nun immer am ersten Wochenende im September stattfindet.


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