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12.08.2015, 11:45 Uhr ÜBERZEUGEN DURCH LEISTUNG

Der Damenfußball ist in Lingen etabliert

Kommentar von Wilfried Roggendorf

Die Brögbernerin Melina Heskamp (orangefarbenes Trikot) stürmt bei der DFSL 2014 in der Partie Voran Brögbern I gegen den SC Baccum. Dabei wird sie von ihren Gegenspielerinnen Alina (links) und Alexandra Schulte bedrängt. Foto: Wilfried RoggendorfDie Brögbernerin Melina Heskamp (orangefarbenes Trikot) stürmt bei der DFSL 2014 in der Partie Voran Brögbern I gegen den SC Baccum. Dabei wird sie von ihren Gegenspielerinnen Alina (links) und Alexandra Schulte bedrängt. Foto: Wilfried Roggendorf

Lingen. Der Damenfußball hat sich in Lingen mittlerweile etabliert. Dies ist auch dem Einsatz vieler Ehrenamtlicher zu verdanken, meint unser Kommentator.

Die Zeit des noch amtierenden FIFA-Präsidenten Sepp Blatter läuft ab. Mit seinem Namen verbunden bleiben wird neben den Skandalen um Schmiergeld, Korruption und Bestechung aber auch sein Zitat aus dem Jahr 1995: „Die Zukunft des Fußballs ist weiblich.“

Auch in Lingen hat sich in dieser Hinsicht viel entwickelt. Ein Beweis dafür ist die Damenfußball-Stadtmeisterschaft Lingen (DFSL). Das Turnier, erstmals 2001 ausgetragen, hat sich längst in der Fußballszene der Stadt etabliert. Dies ist fußballbegeisterten Frauen und Mädchen ebenso zu verdanken wie dem Einsatz vieler Ehrenamtlicher.

Nichts dazu beigetragen hat Herr Blatter mit seinem 2004 geäußerten absurden Vorschlag, Fußballerinen sollten „femininere“ Sportkleidung tragen. Die Damen brauchen nicht mit Aussehen zu überzeugen – sie tun es durch ihren Fußball.


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