Forderung von Schreinemacher Bahnhof in Lingen muss aufgewertet werden

Bauprojekte in Lingen nahm jetzt die CDU-Ferienfraktion mit Stadtbaurat Lothar Schreinemacher (4. von links) unter die Luppe. Foto: CDUBauprojekte in Lingen nahm jetzt die CDU-Ferienfraktion mit Stadtbaurat Lothar Schreinemacher (4. von links) unter die Luppe. Foto: CDU

Lingen. Der Lingener Stadtbaurat Lothar Schreinemacher hat gefordert, den Bahnhof in Lingen aufzuwerten.

Bei einem kurzweiligen Spaziergang im Rahmen der CDU-Ferienfraktion haben rund 30 interessierte Lingener Bürger den Erläuterungen von Stadtbaurat Lothar Schreinemacher zu stadtbildprägenden Bauprojekten zugehört. Am Ende der Route besuchte die Gruppe den Firmensitz des Lingener Bauunternehmens Hofschröer an der Alten Haselünner Straße.

Startpunkt der Tour war nach einer Begrüßung durch den CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Christian Fühner am Konrad-Adenauer-Haus der Hotel-Neubau gegenüber des Bahnhofs an der Bernd-Rosemeyer-Straße. „Das Hotel wird für eine deutliche Aufwertung des Bahnhofsareals sorgen“, ist sich Schreinemacher laut Pressemitteilung ganz sicher. Mit Blick auf das Bahnhofs-Gebäude stellte er aber auch fest, dass die derzeitige Situation nicht zufriedenstellend sei, was die Nutzung der Immobilie angehe. Der Bahnhof müsse seine Funktion als „Tor in die Stadt“ auch weiterhin erfüllen.

Weiter ging es durch die Marienstraße über den neugestalteten Marktplatz hin zum ehemaligen Hochschul-Standort Am Wall.

Lingen ist auch ein Gesundheitsstandort

Dann setzte sich der Weg über die Mühlentorstraße und den Neubau eines Pflege- und Funktionsbereiches am St. Bonifatius Hospital rückwärtig zur Henriette-Flatow-Straße fort. Hier wurde seitens des Stadtbaurates nochmals ausführlich die Bedeutung des Gesundheitsstandortes Lingen betont.

Kurz noch ein Blick auf die Freifläche an der Ecke Gymnasialstraße/Karolinenstraße, wo die Familie Berning nun nach Abschluss eines durchgeführten Architektenwettbewerbes ein Wohn- und Geschäftshaus errichten will. Danach zog es die Teilnehmer in die Burgstraße.

Dort, wo früher die Fleischerei Schomaker war, entsteht gerade das Burghotel Lingen. In dem Baudenkmal und dem direkt angrenzenden Anbau soll zukünftig Platz für 22 moderne barrierefreie Doppelzimmer als Hotel garni sein. Schreinemacher: „Durch diese Hotel-Ansiedlung und der Eröffnung eines Cafés im Erdgeschoss erfährt die Burgstraße eine schöne Bereicherung.“

Abschließend bog die Gruppe von der Burgstraße in die Alte Haselünner Straße ab. Hier begrüßte Mark Hofschröer als Geschäftsführer des gleichnamigen Bauunternehmens die „Spaziergänger“ der CDU vor dem neuen futuristischen Verwaltungssitz des rund 220 Mitarbeiter zählenden Lingener Traditionsunternehmens.