Handwerk sucht Gymnasiasten Pilotprojekt „AG Technik“ vom BTZ und Georgianum Lingen

„Freude gehabt und viele neue Erfahrungen gemacht“: Dieses Fazit ziehen (links) Matthias Ricken, Lehrer Martin Hess sowie (im Hintergrund) die Ausbilder Alfred Huisjes und Manfred Kauhn und (rechts) BTZ-Mitarbeiterin Melanie Keune. Foto: BTZ„Freude gehabt und viele neue Erfahrungen gemacht“: Dieses Fazit ziehen (links) Matthias Ricken, Lehrer Martin Hess sowie (im Hintergrund) die Ausbilder Alfred Huisjes und Manfred Kauhn und (rechts) BTZ-Mitarbeiterin Melanie Keune. Foto: BTZ

Lingen. Erfolgreich geendet sei das Pilotprojekt „AG Technik“, dass das Berufsbildungs- und Technologiezentrum des Handwerks (BTZ) gemeinsam mit dem Gymnasium Georgianum in Lingen durchführte. Dies teilt das BTZ mit. Es handelte sich um eine freiwillige Berufsorientierung von Gymnasialschülern.

Insgesamt 18 Termine, verteilt über ein halbes Jahr, hatten die 13 motivierten Schüler beim BTZ. Und das jeweils Freitagnachmittag nach Schulschluss. In dieser Zeit fertigten sie unter Anleitung erfahrener BTZ-Ausbilder aus den Bereichen Metall, Sanitär-Heizung-Klimatechnik sowie Elektrotechnik eine mobile Solaranlage an. Diese könnten die Jugendlichen beispielsweise zum Aufladen ihrer Handys nutzen.

Dabei lernten die Jugendlichen manuelle Tätigkeiten, wie Feilen, Weich- und Hartlöten oder Pressverbindungen herzustellen. Aber auch das Schreiben eines Programms für eine CNC-gesteuerte Fräse gehörte zum Aufgabenumfang. Dass alles nicht immer so leicht sei, wie es manchmal aussieht, konnte der eine oder andere Schüler erfahren.

Am letzten Tag gab es neben einem Teilnahmezertifikat auch Lob von BTZ-Geschäftsführer Matthias Ricken. Er hob die guten Leistungen der Schüler hervor und lud sie ein, nach dem erfolgreichen Abitur eine technische Ausbildung zu machen. Am Ende könne ja sogar das eigene Unternehmen als Ziel stehen.

Folgeprojekte erhofft

Der ebenfalls am Projekt teilnehmende Lehrer des Gymnasiums Georgianum, Martin Hess, dankte dem BTZ für das Engagement und zeigte sich zufrieden mit den Ergebnissen. Er hoffe, dass es Folgeprojekte geben werde. Schön sei es, wenn zukünftig auch Schülerinnen für solche Projekte begeistert werden könnten. Ricken betonte abschließend, dass das Handwerk in Deutschland auf allen Ebenen daran arbeite, verstärkt auch Gymnasialschüler für sich zu gewinnen.