Eintrittskarte in den Arbeitsmarkt Lingener Berufsbildungswerk verabschiedet Absolventen

Die Absolventen des Berufsbildungswerkes freuen sich über ihre Abschlüsse. Foto: Christophorus-WerkDie Absolventen des Berufsbildungswerkes freuen sich über ihre Abschlüsse. Foto: Christophorus-Werk

Lingen. Mehr als 70 Absolventen des Berufsbildungswerkes (BBW) Lingen haben sich jetzt über ihre feierliche Verabschiedung ins Berufsleben gefreut. Dies hat das Christophorus-Werk mitgeteilt.

„Bei einem Durchschnittsalter von 80 Jahren haben Sie circa vier Prozent ihres Lebens hier bei uns im BBW verbracht. Hat sich das gelohnt? Haben Sie sich Erinnerungen geschaffen, die es sich lohnt festzuhalten?“, fragte Ausbildungsleiter Andreas Gaida. Diese Frage könne sicherlich erst mit einem gewissen zeitlichen Abstand beantwortet werden. Doch die jungen Menschen hätten recht gute Chancen, auf dem ersten Arbeitsmarkt eine Stelle zu finden. Nicht zuletzt deshalb, weil sie im Laufe ihrer Ausbildungszeit im BBW drei bis zwölf Monate Praktika in Betrieben gemacht hätten und so schon potenzielle Arbeitgeber kennenlernen konnten.

So auch Absolvent Constantin Büchter, der momentan noch im Praktikum ist, aber Hoffnungen hat, vom Praktikumsbetrieb übernommen zu werden. Durch seine frische und offene Art sorgte Büchter im Rahmen einer von Klaus van Kampen, dem Leiter des BBW, moderierten Gesprächsrunde für einige Lacher, beispielsweise als er den neuen Auszubildenden den Tipp gab: „Auf die Lehrer hören und keinen Mist bauen – das kommt in der Schule nicht so gut – und kein Handy mit in den Unterricht nehmen.“

Jürgen Korte, Schulleiter der Berufsbildenden Schulen (BBS) Lingen, gewerbliche Fachrichtungen, gab den Absolventen den Rat: „Bleiben Sie mutig und offen für neue Entscheidungen, und stehen Sie dann dazu und schrecken Sie auch nicht vor Umwegen zurück!“ Für die BBS sei das Christophorus-Werk mit seinem BBW der größte Kunde. Denn im Gegensatz zu anderen BBW in Deutschland verfüge das BBW in Lingen nicht über eine eigene Berufsschule, sondern schickt seine Auszubildenden geschlossen auf die BBS vor Ort. Eine Zusammenarbeit, die von Anfang an gut funktioniert habe, wie Korte berichtete: „Ich durfte meine ersten Schritte hier im Christophorus-Werk gehen. Das war eine große Ehre, denn hier bekommt man eine ganz große Dankbarkeit entgegengebracht und viel Feedback, und das ist toll.“

Die Verabschiedung, in deren Verlauf auch Belobigungen ausgesprochen wurden, bekam durch die Tatsache, dass mit Felix Kley einer der Sänger der Band Shit Happens unter den Absolventen war, eine besondere Note. Gemeinsam mit Bandkollegin Frederike Keuters umrahmten sie die Veranstaltung mit unplugged vorgetragenen Coverversionen aktueller Hits und sorgten damit für eine noch bessere Stimmung.


Die Absolventen:

Lager und Logistik: Roman Tiedge, Timo Inhester, Torben Lietke, Maurice Mandel, Daniel Rehorst, Marcel Schmitz, Alexander Windbergs, Christoph Einhaus, Simon Tinthoff, Philipp Hanna, Marcel Kleefmann.

Hauswirtschaft/Hotel- und Gaststättengewerbe: Katharina Oelsner, Sarah Wiegold, Petra Renken, Jennifer Testorf, Katrin Fokkert, Nadine Plaß, Sarah–Maria Steinbach, Mandy Wolnoska, Vanessa Macke, Marina Lübberink, Christina Bergfeld, Michelle Vigo Carbona, Jana Heuer, Pascal Leder.

Metall: Patrick Seel, Viktor Dirksen, Viktor Kopp.

Holz: Dario Sydow, Nico Fricke, Markus Prajs, Robin Verlinden, Sven Rühlmann, Thorsten Lambers.

Farb- und Raumgestaltung: Felix Kley, Timo Schmitz, Mario Brümmer, Mona El Shoura.

Verkauf/Büro: Constantin Büchter, Kevin Menten, Servete Mashollaj, Christopher Schüfer, Ulrike Kuhlemann, Benjamin Kück, Hermine Rott, Miriam Langer, Suntje-Julia Dierks, Shirley Schuster.

Agrar: Sascha Bahns, Mario Bentrup, Kevin Taube, Kevin Pradel, Patrick Schrör, Malte Cordes, Ulf Wisniewski, Simon Hövelmeyer, Horst Potting, Ann-Christin Holtmann, Vanessa Schriefer, Marcel Borgmann, Karin Friedland, Erik Müller, David Nowak, Johann Schwarz, Christoph Hübers, Jonathan Büring, Kevin Feyer, Jannik Neuhoff.