6300 Euro von RWE Dieter Krone hat rund 108645 Euro in Lingen verdient

Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone . Foto: fotogenLingens Oberbürgermeister Dieter Krone . Foto: fotogen

Lingen. Angetreten mit dem Versprechen, als Oberbürgermeister der Stadt Lingen jährlich seinen Verdienst offenzulegen, hat Dieter Krone diese Zusage auch in diesem Jahr wieder erfüllt. Insgesamt hat Krone im Jahr 2014 genau 108645,19 Euro verdient.

Wie aus der städtischen Mitteilung zu entnehmen ist, hat der Oberbürgermeister eine Besoldung nach der Besoldungsgruppe B6 erhalten. Dies entsprach im vergangenen Jahr einer Grundvergütung inklusive des Familienzuschlags in Höhe von 104963,83 Euro. Zusätzlich habe der Verwaltungschef eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 3681,36 Euro erhalten. Insgesamt habe sich somit ein Beitrag in Höhe von 108645,19 Euro ergeben.

Daneben hat der Oberbürgermeister im Jahr 2014 für seine Tätigkeit als Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Lingen GmbH Sitzungsgeld in Höhe von 350 Euro erhalten, für seine Tätigkeit im Aufsichtsrat der Wirtschaftsbetriebe Lingen GmbH Sitzungsgeld in Höhe von 375 Euro und für seine Tätigkeit als Vorstandsmitglied des Wasserverbandes Lingener Land 40 Euro.

Als Verbandsgeschäftsführer des Zweckverbandes Fleischzentrum Emsland hat Krone für seine Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 1800 Euro bekommen. Für die weiteren Nebentätigkeiten seien keine Beiträge gezahlt worden. Somit hätten sich die Einkünfte aus den Nebentätigkeiten im öffentlichen Dienst in 2014 auf 2565 Euro summiert.

Zudem habe der Oberbürgermeister erklärt, dass er für seine Tätigkeit im Beirat des RWE-Konzerns im Jahr 2014 eine Vergütung in Höhe von 6300 Euro erhalten habe. Dieses Geld sei komplett an die Stadt Lingen weitergeleitet worden.

Nach der aktuellen Rechtsprechung sowie den ergangenen Hinweisen des Ministeriums für Inneres und Sport und der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände Niedersachsens ist diese Tätigkeit dem Hauptamt zuzuordnen. „Somit sind die erhaltenen Vergütungen an die Stadt abzuliefern“, heißt es weiter in der städtischen Mitteilung.


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