Beitrag zur Integration Stadtsportfest: Schüler geben in Lingen ihr Bestes

Von Johannes Franke

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Lingen. 250 Mädchen und Jungen aus Lingener Grundschulen und der Carl Orff-Schule sitzen in ihren bunten Trikots erwartungsfroh auf der Tribüne im Emslandstadion. Herzlich werden sie begrüßt, der Song „Conquest of Paradise“ erklingt. Die Kinder gehen mit Heinz Borchers, dem Initiator des Stadtsportfestes, hinunter auf den Rasen. Das 11. Lingener Schulsportprojekt „Integrieren statt isolieren“ (ISI) ist eröffnet.

In Zusammenarbeit mit der Landesschulbehörde Niedersachsen (Abteilung Osnabrück), dem VfL Lingen, den Lingener Grundschulen und in Kooperation mit dem Gymnasium Georgianum wurde das Stadtsportfest für Lingener Grundschulen im Emslandstadion durchgeführt. Initiator, Veranstalter und Ausrichter sind sich einig, dieses Stadtsportfest zur ständigen Einrichtung zu machen. Heinz Borchers freut sich nach der gelungenen Veranstaltung: „Für alle war es ein Motivationsschub sich noch mehr zu bewegen und sportlich zu betätigen.“ Diese Schulsportaktion ist in der Region und vermutlich in Niedersachsen einmalig und hat unbestritten auch wegen der sportübergreifenden Kooperation eine Vorbildfunktion.

Kinder für Sport und Bewegung zu motivieren, fördert nachhaltig die körperliche und als geistige Fitness. Justin von der Grundschule Altenlingen macht dieser Vormittag „richtig viel Spaß.“ So wie er messen sich die Kinder aus zehn Grundschulen in toller Atmosphäre. 50 und 800 Meter laufen, Schlagballwerfen und Weitsprung sind die Disziplinen der Jahrgänge 2004 bis 2008. Die Teilnahme an mehreren Disziplinen ist dabei möglich. Die Kinder nutzen dieses Stadtsportfest, um ihre eigenen Fähigkeiten und Leistungen abzurufen. Sie sind motiviert, strengen sich an und wollen auch im nächsten Jahr bei der „Kleinen Olympiade“ wieder dabei sein. „Es war schön, als Mitglied der Schulgemeinschaft ins Stadion einzulaufen und für die eigene Schule zu starten“, freut sich Marleen Kropp von der Matthias-Claudius-Schule. Vier Mal nimmt sie als jeweils beste Sportlerin ihre Urkunden und Pokale auf dem Siegertreppchen entgegen. Für Jutta Reinhardt, Dezernentin der Landesschulbehörde Meppen, ist das Schulsportprojekt „ein nachhaltiger Ansporn für sich selbst und andere, sich anzustrengen, was das Selbstwertgefühl und Teamgeist fördert.“ Hieraus würden sich auch erste Verbindungen zu einem Sportverein ergeben, was gewünscht und gewollt sei, so Rainer Voigt. Als Fachberater für den Schulsport betonte er: „Miteinander in Bewegung zu sein ist ein hervorragendes Projekt. Wir brauchen Sportlehrkräfte und nicht nur Experten, die nur eine Sportart beherrschen.“

Die Kinder gehen an ihre Leistungsgrenzen und werden dafür anerkennend gewürdigt und belohnt. Stolz nehmen sie anschließend ihre Urkunden und Pokale in Empfang. Unvergesslich bleibt ihnen die Siegerehrung zu den Klängen von „Conquest of Paradise“.


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