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Georgianerfest findet an diesem Wochenende statt Fackeln und rote Mützen

Von Barbara Adams

Die Ehemaligen Walter Schulz, Klaus Strothmann und Heinrich Gehring (von links) freuen sich auf das Fest. Foto: Barbara AdamsDie Ehemaligen Walter Schulz, Klaus Strothmann und Heinrich Gehring (von links) freuen sich auf das Fest. Foto: Barbara Adams

bad Lingen. Endlich ist es wieder so weit: Alle fünf Jahre wird Lingen von einer großen Gruppe Menschen „heimgesucht“, die ein gemeinsames Ziel haben: das Georgianer-Fest!

Ausgestattet mit roten Mützen und regenfester Kleidung, kann es an diesem Wochenende losgehen: Das Georgianerfest geht in eine neue Runde. Das seit 1930 alle fünf Jahre stattfindende Fest in der Stadt Lingen wird auch jetzt wieder zahlreiche Ehemalige zu einem Wiedersehen mit alten Schulkameraden und Lehrern der beiden Gymnasien Georgianum und Johanneum anlocken. Auch Dr. Walter Schulz, der 1959 sein Abitur gemacht hat, freut sich auf das Ereignis der besonderen Art: „Das ist schon eine tolle Sache. Und meine Mütze geb ich bestimmt nicht wieder her!“ Der seit 1990 Erste Vorsitzender des Vereins ehemaliger Georgianer e.V. ist sich sicher, dass auch in diesem Jahr wieder „Mitglieder aus allen Kontinenten“ der Einladung folgen werden. „Im Durchschnitt haben wir immer um die 1200 Anmeldungen“, ergänzt Heinrich Gehring, der ebenfalls im Vorstand des Vereins sitzt.

Die Veranstaltung begann am Freitagabend mit einem Fackelzug, der vom Pferdemarkt durch die Stadt zur Wilhelmshöhe führte, wo anschließend der „Kommers“ stattfand. Dort gab es reichlich Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und Verabredungen für die kommenden Tage zu treffen. Am heutigen Samstag findet in der Aula der Schule die obligatorische Generalversammlung statt, welcher der akademische Festakt folgt. Ausklingen wird der Samstag mit einem Festball. Der Sonntag beginnt mit einem ökumenischen Gottesdienst und endet mit dem sich anschließenden Frühschoppen auf dem Marktplatz.