Von 11 bis 13 Uhr am Markt „Redaktion vor Ort“ Samstag in Lingen

Von Thomas Pertz


Lingen. Überwiegend gute Noten haben Bürger ihrer Stadt Lingen bei einer Umfrage unserer Zeitung gegeben. Aber deckt sich das Stimmungsbild auch mit der Realität? Unsere „Redaktion vor Ort“ möchte darüber mit den Bürgern ins Gespräch kommen. An diesem Samstag zwischen 11 und 13 Uhr steht Redaktionsleiter Thomas Pertz auf dem Markt in der Nähe der Marktapotheke für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

Mitarbeiter von NOZ Medien informieren dort außerdem über die Zeitung und ihre digitalen Angebote. Wer zum Beispiel Fragen zum Online-Abo oder zur iPad-Ausgabe der Lingener Tagespost hat, ist am Samstag ebenfalls herzlich willkommen. Was gefällt an der Berichterstattung unserer Zeitung, was weniger, welche Themen sollten noch stärker berücksichtigt werden? Thomas Pertz steht als Ansprechpartner bereit.

In einer Umfrage hatte unsere Redaktion vor einiger Zeit die Bürger in Lingen gefragt, wie zufrieden sie mit ihrem Wohnort und der Umgebung sind. Das Stimmungsbild ergibt bei den Antworten auf Fragen nach dem Arbeitsplatzangebot, Einkaufsmöglichkeiten, Natur und Umwelt, dem Bildungs- Sport- und Freizeitangebot, der Versorgung mit Kita-Plätzen und anderes mehr insgesamt Schulnoten im Zweier-Bereich. Am besten, nämlich mit der Note 1,9, werden die schulischen Angebote in Lingen bewertet. Als „sehr gut“ bis „gut“ wird das Jobangebot in der Stadt benotet, knapp 28 Prozent geben hier ein „Befriedigend“.

Die Durchschnittsnote 2,5 bekommt der Bereich „Sicherheit“. Der Anteil derer, die hier nur ein „ausreichend“ geben, liegt allerdings immerhin bei knapp zehn Prozent. Was das Angebot für Familien anbelangt, wird dieses zwar über die Hälfte mit „gut“ und besser bewertet, ein Drittel benotet aber nur mit „befriedigend“. Wo hier genau der „Schuh drücken“ könnte, ob beim Angebot an Kita-Plätzen oder an Spielmöglichkeiten, wäre auch ein mögliches Gesprächsthema am Samstag auf dem Markt.

Wenig überraschend sind die positiven Bewertungen im Stimmungsbild für die Einkaufsmöglichkeiten in der Stadt. Davon kann sich jeder Bürger überzeugen, der insbesondere an Samstagen durch die gut gefüllte Fußgängerzone flaniert. Gute Noten bekommt auch die medizinische Versorgung. Nur eine 2,8 erhält der Öffentliche Personennahverkehr, obwohl es hier mit dem „LiLi“-Angebot eine im Vergleich zu den Vorjahren deutliche Verbesserung gibt. Die schlechteste Note, nämlich eine 3,2, bekam in der Umfrage die Frage nach dem Zustand von Straßen, Rad- und Gehwegen“.

In den letzten Wochen in Lingen häufig diskutiert wurde das Thema Nachverdichtung. Wenn in gewachsenen Wohngebieten Baulücken geschlossen werden, sorgt dies immer häufiger für Sorgenfalten in den Gesichtern der Anlieger. Auch der knappe Wohnraum in Lingen zu günstigen Mieten und die Suche nach geeigneten Standorten für Flüchtlingsheime sind Gesprächsthemen. Ebenso das Krematorium in Brögbern , wo aktuell das planungsrechtliche Verfahren läuft. „Ich bin deshalb gespannt auf den Dialog mit den Bürgern“, betont Redaktionsleiter Pertz.