Engagement vor Ort und weltweit Delegierte von 70 Lions Clubs treffen sich in Lingen

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Lions Club Vize-Governor Maus Westerbaan, 2. Vize-Governor und Anneke Kok aus den Niederlanden, Franz Korves und Governor-Rat-Vorsitzender Viresh Paul aus England. Foto: LionsLions Club Vize-Governor Maus Westerbaan, 2. Vize-Governor und Anneke Kok aus den Niederlanden, Franz Korves und Governor-Rat-Vorsitzender Viresh Paul aus England. Foto: Lions

Lingen. Dietmar Fangmann vom Landes-Caritasverband zu Oldenburg und Imam Esnaf Begic vom Institut für Islamische Theologie der Universität Osnabrück haben jetzt vor rund 150 Delegierten und Gästen der Lions Clubs aus dem westlichen Niedersachsen zu den Themen Migration und Islam referiert.

Fangmann sprach über „Migration und Integration“ sowie Begic zum Thema „Islam – die unbekannte Religion und Lions“. Beide Referenten betonten einer Mitteilung der Lions nach die große Offenheit und das vorbildliche Engagement der Lions Clubs in diesen Themenfeldern. Hier treffe man auf ebenso engagierte wie kompetente Partner.

Im Veranstaltungsfoyer machten Ausstellungsstände auf die sozialen und kulturellen Projekte der 70 Lions Clubs zwischen dem Osnabrücker Land und Langeoog aufmerksam. Auch internationale Projekte mit dem Schwerpunkt Afrika sowie „Lions Quest“, das von den deutschen Lions entwickelte Trainingsprogramm für Lehrer, wurden präsentiert.

Vorgestellt wurden zum Thema „Trinkwasser“ auch die von den Lions gestützten Programme „Wasserrucksack PAUL“ und „SODIS“, die zum Einsatz kommen, wenn nach Naturkatastrophen kein Trinkwasser im Katastrophengebiet verfügbar ist.

Informiert wurde über das Programm „SightFirst“, mit dem sich die Lions Clubs seit Jahrzehnten gegen die vermeidbare Erblindung von Menschen engagieren. Die von den Lions gegründeten und unterstützten sieben deutschen Hornhautbanken belegen diesen Einsatz ebenso wie die 320 von Lions gebauten Augenkliniken weltweit.

Präsentationen zu den Themen Hospiz, Kinderarmut, Inklusion, Flüchtlingshilfe und Integration vervollständigten die vielfältigen Aktivitäten der Lions Clubs in West-Niedersachsen. Der Lingener Lions Club Machurius stellte sein Kimba-Projekt für Kinder in Not vor.

Dass die Aktivitäten der Lions Clubs weltweit vernetzt sind, machten Grußworte der Gäste aus England und den Niederlanden deutlich. Parallel zu den Lions Clubs tagten zudem die Leo Clubs aus West-Niedersachsen, die derzeit stark wachsende Jugendorganisation der Lions.

Distrikt-Govenor Franz Korves zog eine sehr positive Bilanz seiner Lions Clubs im Bereich zwischen der Weser und der holländischen Grenze. Entsprechend seinem Motto „Wer die Organisation kennt, hat mehr Erfolg“ warb er dafür, über die positiven örtlichen Aktionen hinaus auch die überregionalen und internationalen Projekte der Lions noch stärker in den Fokus zu nehmen. Korves hob besonders den mit Unterstützung der RTL-Stiftung durchgeführten Spendenmarathon hervor. Vier Augenkliniken seien hierdurch seit 2011 in Afrika gebaut worden.


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