Für das Gewerbegebiet Baccum Stadt Lingen: Die Kosten sind zu hoch

Meine Nachrichten

Um das Thema Lingen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Stefan Altmeppen, Erster Stadtrat in Lingen.Stefan Altmeppen, Erster Stadtrat in Lingen.

Lingen. Nach wie vor steht die Verwaltung der Stadt Lingen zu ihrer Aussage, dass die Kosten mit dem zu erschließenden Gewerbegebiet in dem Lingener Ortsteil Baccum nicht zu rechtfertigen sind. Das erklärte am Donnerstagnachmittag auch Lingens Erster Stadtrat Stefan Altmeppen in einem Gespräch mit unserer Redaktion.

„Die für das Gewerbegebiet nötigen Abbiegespuren an der Osnabrücker Straße und die anfallenden Kosten für die archäologischen Arbeiten in diesem Quartier übersteigen bei Weitem die Ausgaben gegenüber anderen Gewerbegebieten in der Stadt“, erklärte Altmeppen und ergänzte: „Zudem müssen wir bei der Ausweisung neuer Flächen darauf achten, dass auch die noch freien Plätze in den anderen Gewerbegebieten der Stadt ausgelastet werden.“ Die Verwaltung schätze das Engagement des Ortsbürgermeisters Heiner Schomaker, aber: „Wir müssen das ganze Stadtgebiet berücksichtigen und können uns nicht nur auf Baccum fokussieren.“

„Im Auge behalten“

Daneben machte der Erste Stadtrat darauf aufmerksam, dass die Verwaltung natürlich die Fläche für eine mögliche Ansiedlung von Gewerbe weiter im Fokus behalten werde. „Die von dem Baccumer Ortsrat favorisierte Fläche im Kreuzungsbereich der B214 und der L57 ist auch für uns ein Quartier, das wir im Auge behalten werden. Das Potenzial ist da“, betonte Altmeppen. Allerdings komme eine Erschließung des Quartiers erst mittel- oder langfristig infrage.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN