Dank beim Neujahrsempfang Gleich drei „Bürger des Jahres“ in Lingen-Bramsche

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Vorbildliches ehrenamtliches Engagement wurde mit der Verleihung des Preises „Bürger des Jahres 2014“ gewürdigt: (von links) Ortsbürgermeister Rudolf Holterhues, die Ukrainefahrer Alfons Acker, Hinrikus Ude und Hermann Pieper sowie Heinz Tellmann, Erster Bürgermeister der Stadt Lingen. Foto: Heinz KrüsselVorbildliches ehrenamtliches Engagement wurde mit der Verleihung des Preises „Bürger des Jahres 2014“ gewürdigt: (von links) Ortsbürgermeister Rudolf Holterhues, die Ukrainefahrer Alfons Acker, Hinrikus Ude und Hermann Pieper sowie Heinz Tellmann, Erster Bürgermeister der Stadt Lingen. Foto: Heinz Krüssel

Lingen. Bürger des Jahres 2014 im Lingener Stadtteil Bramsche sind Hinrikus Ude, Hermann Pieper und Alfons Acker. Seit 20 Jahren engagieren sie sich im Freundeskreis der Ukrainefahrer Lingen und leisten damit wertvolle Hilfe für die Menschlichkeit, betonte Ortsbürgermeister Rudolf Holterhues in der Laudatio während des Bürgerempfangs des Ortsrates Bramsche.

Bereits zum neunten Mal hatte der Ortsrat zum Bürgerempfang eingeladen, um in erster Linie den vielen Ehrenamtlichen zu danken, betonte Holterhues. So waren Vertreter der Vereine, Verbände und Organisationen eingeladen. Ein besonderes Willkommen galt zwei „Neuen“: dem ersten Bürgermeister der Stadt Lingen, Heinz Tellmann, sowie Pfarrer Dechant Thomas Burke.

Das Leben in den Organisationen sei nur möglich, weil sich viele Mitbürger ehrenamtlich einbrächten, ging der Ortsbürgermeister auf zahlreiche Aktivitäten ein. Das Angebot sei in Bramsche sehr vielfältig und passend auf alle Altersgruppen und Interessen zugeschnitten.

In seinem Grußwort stellte sich Heinz Tellmann in einem humorvollen Beitrag vor. Der gebürtige Hümmlinger outete sich: „Ich bin mit der plattdeutschen Sprache aufgewachsen; meine erste Fremdsprache war Hochdeutsch.“ Er freue sich, dass er im neuen Amt eine weltoffene Stadt repräsentieren dürfe.

In seinem Rückblick ließ Ortsbürgermeister Holterhues die Arbeit des Ortsrates im Jahr 2014 Revue passieren und stellte den Ausbau der Baugebiete vor. Geplant sei das Baugebiet „Östlich des Dallgrabens II“. Dort könnten nach ersten Vorplanungen rund 50 Bauplätze entstehen. Kritisch beleuchtete Holterhues die Verkehrssituation: Es werde immer noch viel zu schnell gefahren.

Dank galt den Bürgern für viel Eigenleistung. So sei beispielsweise das Feuerwehrhaus von den Kameraden saniert worden. Der Dorfbrunnen sei fertiggestellt und solle voraussichtlich im Frühjahr eingeweiht werden.

Kindergarten und Grundschule sind gut ausgelastet. Beide Einrichtungen sollen erweitert werden, wies Holterhues auf eine beliebte Wohngemeinde mit vielen jungen Bürgern vor der Stadt Lingen hin.

Frank Reiling stellte den Förderverein der Grundschule Bramsche vor. „Unser Antrieb sind unsere Kinder, denen wir eine möglichst attraktive und unvergessliche Grundschulzeit ermöglichen möchten.“

In einer Powerpoint-Demonstration wies Hinrikus Ude auf die vielfältigen Projekte hin, die vom Freundeskreis der Ukrainefahrer Lingen im Laufe von 20 Jahren im Dorf Juskovzy realisiert werden konnte. Dank sagte Ude den Bramscher Mitbürgern für die tatkräftige Unterstützung in Form von Sach- und Geldspenden.

Für den musikalischen Rahmen sorgte der Musikverein Bramsche unter der Leitung von Thomas Schnelling und der Kinderchor unter der Leitung von Johanna Kramer und Ulrike Fühner.

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