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In der Großen Aa Taucher suchen weiter nach vermisster Frau in Beesten

Von Felix Reis



Beesten. Im Fall der vermissten Frau wird die Suche in Beesten erst am Samstag unter anderem mit Polizeitauchern und Hunden an der Großen Aa weiter fortgesetzt. Am heutigen Freitag, 2. Weihnachtstag, war die Suche nach Angaben der Polizei eingestellt worden.

In Beesten wird seit Mittwochmorgen eine 70-jährige Frau vermisst. Wie die Polizei berichtet, hatte die Rentnerin das Haus gegen 9.30 Uhr verlassen, um mit dem Auto zum Einkaufen zu fahren. Ihr Lebensgefährte meldete die Frau nach einigen Stunden als vermisst. Bisher blieb die Suche erfolglos. Am Donnerstag waren seit Mittag Polizeitaucher im Einsatz. Am Abend hatte die Feuerwehr zum Ausleuchten des Suchgebiets die Polizei unterstützt.

Am Mittwochabend gegen 23 Uhr hatte die Polizei die Suche vorerst abgebrochen.

Das Auto der vermissten Frau wurde am Mittwochmittag direkt an der Brücke der Großen Aa an der Messinger Straße gefunden. Aufgrund der unklaren Situation begannen Kräfte der Ortsfeuerwehr Beesten, der Rettungshundestaffeln Lingen, Nordhorn und Wilhelmshaven und Polizeibeamte den Bereich der Großen Aa abzusuchen. Mit einem Rettungsboot suchte die Ortsfeuerwehr Lingen die Aa bis Lünne ab, die DLRG setzte ein Sonar-Suchgerät ein, doch auch das brachte bisher keinen Erfolg.

Am späten Abend kamen speziell ausgebildete Personensuchhunde (Mantrailer) zum Einsatz. Da diese unabhängig voneinander an einer bestimmten Stelle im Uferbereich anschlugen entschloss man sich, hier gezielt Taucher der DLRG Lingen das Wasser absuchen zu lassen. Aber auch hier musste die Suche ergebnislos abgebrochen werden. Auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera konnte die Frau nicht finden.

Die Schnelleinsatzgruppe (SEG) des DRK Lingen übernahm die Versorgung der Einsatzkräfte mit heißen Getränken und Essen. Zum Aufwärmen der Helfer baute man ein Zelt mit Heizung auf.


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