Engagement in Politik und Kirche Hermann Kues erhält das Bundesverdienstkreuz

Über die Auszeichnung freuen sich (v.l.) Mathias Middelberg, Vorsitzender der CDU-Landesgruppe Niedersachsen, Hermann Kues, Albert Stegemann, MdB, und Michael Grosse-Brömer, Erster parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Foto: privatÜber die Auszeichnung freuen sich (v.l.) Mathias Middelberg, Vorsitzender der CDU-Landesgruppe Niedersachsen, Hermann Kues, Albert Stegemann, MdB, und Michael Grosse-Brömer, Erster parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Foto: privat

Lingen. Der langjährige CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Kues ist im Reichstag mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse geehrt worden. Kues hat das südliche und mittlere Emsland sowie die Grafschaft Bentheim knapp 20 Jahre im Deutschen Bundestag vertreten und war daneben in zahlreichen Organisationen ehrenamtlich aktiv.

Das Verdienstkreuz überreichte ihm einer Mitteilung zufolge Bundestagspräsident Norbert Lammert im Auftrag des Bundespräsidenten Joachim Gauck.

Kues war von 1981 bis 1984 Mitglied im Kreistag des Landkreises Emsland. In der Zeit von 1994 bis 2013 gehörte er ununterbrochen dem Deutschen Bundestag an. Hier wirkte er in verschiedenen Ausschüssen, wie dem Verkehrsausschuss und dem Haushaltsausschuss, an einer guten Gesetzgebung mit. Er war stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion sowie fünf Jahre lang Beauftragter für Kirchen und Religionsgemeinschaften. Die CDU-Landesgruppe Niedersachsen führte er als Vorsitzender zwischen 2002 und 2005. Zum parlamentarischen Staatssekretär bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wurde er 2005 berufen und hatte dieses Amt bis zum Ausscheiden aus dem Bundestag im vergangenen Jahr inne. Im Familienministerium engagierte er sich besonders stark für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die Mehrgenerationenhäuser sowie den Aufbau des neuen Bundesfreiwilligendienstes.

Familie im Mittelpunkt

„Hermann Kues ist in zahlreichen Organisationen tätig; davor gewesen, dazwischen geblieben und inzwischen immer noch engagiert“, unterstrich Bundestagspräsident Norbert Lammert. Das Engagement von Kues als Vorsitzender der Ludwig-Windthorst-Stiftung hob er besonders hervor. Nicht nur das Andenken eines bedeutenden Parlamentariers werde hier aufrechterhalten, sondern zugleich auch politische Bildung betrieben. Darüber hinaus trete der 65-Jährige seit jeher für eine zeitgemäße Interpretation der Katholischen Soziallehre ein, bei der die Familie und ihre Leistung für eine solidarische Gesellschaft stark im Mittelpunkt stehe. Hierfür hat Hermann Kues sich etwa jahrelang im Zentralkomitee der deutschen Katholiken eingesetzt.


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