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21.12.2014, 15:01 Uhr ZAHLEN OFFENLEGEN

Studentenwerk ist Kritik selbst schuld

Ein Kommentar von Wilfried Roggendorf


Hinter festlich gedeckten Tischen für die Gäste der offiziellen Eröffnungsfeier der Mensa auf dem Campus Lingen demonstrieren die Studierenden gegen die Schließung in vier Monaten des Jahres. Foto: Wilfried RoggendorfHinter festlich gedeckten Tischen für die Gäste der offiziellen Eröffnungsfeier der Mensa auf dem Campus Lingen demonstrieren die Studierenden gegen die Schließung in vier Monaten des Jahres. Foto: Wilfried Roggendorf

Lingen. Das Studentenwerk Osnabrück handelt sich Kritik auf dem Campus Lingen selber ein, indem es Zahlen verschweigt und keine klaren Aussagen trifft.

Es mag sein, dass das Studentenwerk Osnabrück zu Recht 23,50 Euro von den Studierenden des Campus Lingen für das Wintersemester 2012/13 und das Sommersemester 2013 verlangt, obwohl es da keine Mensa in Lingen gab. Es mag sein, dass das Studentenwerk zu Recht aus wirtschaftlichen Gründen die Mensa in Lingen in vier Monaten des Jahres schließt, obwohl fast 500 dual Studierende das ganze Jahr über auf dem Campus anwesend sind.

Doch egal, ob studentische Vertreter des Campus Lingen oder andere nach den Berechnungsgrundlagen des Studentenwerkes für seine Beiträge oder für die viermonatige Schließung der Lingener Mensa im Jahr fragen – das Studentenwerk verweigert hierzu konsequent jede Auskunft.

Wer sich so verhält, darf sich nicht darüber wundern, wenn es Kritik hagelt. Das Studentenwerk muss seine Entscheidungen nachvollziehbar begründen, statt nur auf Floskeln wie „Solidarprinzip“ herumzureiten.


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