Mitgliederversammlung des Ortsvereins SPD Lingen: Hochschulstandort aufs Ortsschild

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Mehr Werbung für die Stadt: In dieser Form sollten nach Auffassung des SPD-Ortsvereins die Schilder ergänzt werden.Mehr Werbung für die Stadt: In dieser Form sollten nach Auffassung des SPD-Ortsvereins die Schilder ergänzt werden.

Lingen. Der SPD-Ortsverein Lingen möchte die Attraktivität der Stadt als Hochschulstandort stärker herausstellen.

„Warum sollten wir damit hinter dem Berg halten?“, begründete Vorsitzender Andreas Kröger im Gespräch mit unserer Redaktion den geplanten Antrag der Sozialdemokraten, die Ortsschilder der Stadt um den Zusatz „Hochschulstandort“ zu ergänzen.

Das Thema ist auch in der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins kürzlich besprochen worden. In anderen Städten werde ebenfalls mit dem Hinweis „Universitätsstadt“ geworben, nannte Stadtratsmitglied Stefan Wittler ein Beispiel.

Wittler war in der Versammlung als Beisitzer in den neuen Vorstand gewählt worden. In dieser Funktion war dort bislang Simon Böhm tätig, der nun neben Medina Atalan stellvertretender Vorsitzender ist. Böhm tritt die Nachfolge von Carsten Primke an. Der Sozialdemokrat ist neuer Lokalgeschäftsstellenleiter in Meppen. Kröger sprach Primke seinen Dank für die sehr gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren aus.

In diesen Dank hatte der SPD-Politiker in der Versammlung auch die neue SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela De Ridder mit einbezogen. Die Grafschafter SPD-Politikerin zeigt nach Angaben der Lingener Sozialdemokraten nicht nur mit ihrem Büro in der Burgstraße Präsenz, sondern sei auch bei zahlreichen Veranstaltungen vor Ort. De Ridder hatte in der Versammlung ihr erstes Jahr in Berlin und die aktuellen politischen Themen dort Revue passieren lassen.

Der im Januar dieses Jahres bezogene Büro-Standort des SPD-Ortsvereins in der Innenstadt, außerdem Anlaufstelle für die Fraktion der SPD im Stadtrat, den Ortsverein Brögbern und die Jusos in der SPD, hat sich nach Angaben Krögers sehr bewährt. Er erleichtere die politische Arbeit vor Ort.

Im Zusammenhang mit den personellen Veränderungen im Vorstand verwies der Rechtsanwalt darauf, dass es zunehmend gelinge, auch jüngere Leute für die politische Arbeit zu gewinnen.

Auf die politische Tagesordnung der Stadt gehört nach Auffassung des Lingener SPD-Ortsvereins auch das Thema Bahnhofsvorplatz. Der Bahnhof sei eine Art Einfallstor für Studierende auf dem Campus Lingen und Besucher der Stadt, sagte Kröger. Entsprechend attraktiv solle dieser Bereich gestaltet sein.

Verstärkt in den Fokus der politischen Arbeit des SPD-Ortsvereins Lingen rückt im nächsten Jahr das Thema Kommunalwahlen 2016. „Wir wollen zu Stammtischen zur Kommunalpolitik einladen und dort mit den Bürgern zu verschiedenen Themen und die kommunalpolitische Arbeit ins Gespräch kommen“, sagte Kröger.

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