JU: „Ein abruptes Ende“ Kritik an Zeiten des Weihnachtsmarktes in Lingen

Zu wenig Zeit für einen Glühwein auf dem Lingener Weihnachtsmarkt hätten die Besucher, kritisiert die Junge Union. Foto: Wilfried RoggendorfZu wenig Zeit für einen Glühwein auf dem Lingener Weihnachtsmarkt hätten die Besucher, kritisiert die Junge Union. Foto: Wilfried Roggendorf

Lingen. Die Junge Union (JU) kritisiert die Öffnungszeiten des Weihnachtsmarktes in Lingen. Der Markt hat von Sonntag bis Mittwoch bis 20 Uhr, am Donnerstag und Samstag bis 21 Uhr geöffnet. Diese Zeiten müssten angepasst werden, fordert die JU im Stadtverband in einer Mitteilung.

Erst gegen Abend kämen mehr Besucher, um bei einer Tasse Glühwein die weihnachtliche Stimmung zu genießen. „Ein abruptes Ende um 20 Uhr zerstört diese Stimmung und vergrault die Weihnachtsmarktbesucher“, meint die stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende Imke Kropik. Dem Veranstalter Lingen Wirtschaft und Tourismus zufolge sei der Anwohnerschutz Grund für die frühe Schließung innerhalb der Woche, so die jungen Christdemokraten. „Der Anwohnerschutz ist sicher ein Punkt, den man berücksichtigen muss. Ich als Osnabrücker Student weiß aber, dass trotz Rücksicht auf die Bewohner eine längere Öffnungszeit in anderen Städten möglich ist. Der Weihnachtsmarkt in Osnabrück ist in der Woche bis 21 Uhr geöffnet“, so der stellvertretende Kreisvorsitzende Andreas Krummen.

Die JU sieht den Markt zudem als wichtige Veranstaltung für Studenten. Lingen solle attraktiver für Studenten und andere junge Leute werden, und dazu gehörten auch Angebote solcher Art. „Hier müssen wir uns mit anderen Studentenstädten messen können. Ebenso stehen wir in Wettbewerb mit anderen Städten in der Region“, sagt Tobias Dankert, Vorsitzender der CDU-Mitte.

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