Gefahr durch Blaualgen SPD beklagt die Wasserqualität am Dieksee in Lingen

Die Wasserqualität am Dieksee lässt sehr zu wünschen übrig.  Foto: Mike RöserDie Wasserqualität am Dieksee lässt sehr zu wünschen übrig. Foto: Mike Röser

Lingen. Die Wasserqualität des Laxtener Dieksees ist dahin. Schon lange darf hier niemand mehr baden. Erst kürzlich wurde vor den Blaualgen im Dieksee seitens der Stadt gewarnt. Hinweisschilder wurden aufgestellt. Die Gefahren durch die freigesetzten Gifte gelten dabei für Menschen und Tiere gleichermaßen. Das will, laut einer Presseerklärung, die SPD-Ortsratsfraktion Laxten nicht länger hinnehmen.

Das diese Gewässerbelastungen aus den Einleitungen des Schattenbruchgrabens, der im Übrigen auch Zufluss des Lingener Mühlenbaches ist, herrühren, sei schon lange ein Thema. Ein im Umweltausschuss vorgelegtes Gutachten sei schon im November 2010 zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Umleitung des Grabens eine sinnvolle Maßnahme sei, um das Gewässer nachhaltig zu entlasten, erjkärt die SPD. Man sprach sich damals dafür aus, das Notwendige jetzt zu tun. Inzwischen seien vier Jahre vergangen. Seitdem ist die Umleitung des Grabens nicht umgesetzt worden.

„Wir haben ein Naherholungsgebiet mit Sandstrand, Volleyballfeldern, Skaterbahn und einer tollen allseits gelobten Jugendherberge darin, die sich gerade als anerkannter Umweltstudienplatz durch ihr Engagement im Bereich des Umweltschutzes verdient macht. Andererseits einen durch Blaualgen verseuchten See davor, vor dem gewarnt wird. Das passt alles nicht mehr zusammen“, betont der Laxtener SPD-Fraktionssprecher, Thomas Ahues. „Alles liegt lange auf dem Tisch und wir haben allen Beschlüssen, die in Richtung Verbesserung der Wasserqualität gehen, zugestimmt.“

Ein stärkeres Engagement rund um den Dieksee habe sich die SPD schon im Kommunalwahlkampf auf die Fahnen geschrieben und man werde hier nicht mehr aufhören nachzufragen, bis eine Verbesserung der Gewässergüte eingetreten ist.

„Freizeit und Erholung sollten in Zukunft nicht mehr durch Warnschilder getrübt werden müssen. Der Dieksee ist ein Kleinod und wir sollten ihn und sein Potenzial nicht länger vernachlässigen“, meint Ahues.

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