Erlös des Konzerts für Kochprojekt Past Perfect und Revoice im Alten Schlachthof Lingen

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Lingen. Die Lingener Kultbands Revoice und Past Perfect haben im Alten Schlachthof für Partystimmung bei den nicht ganz 350 Besuchern ihres Benefizkonzertes gesorgt. Der Erlös kommt einem Kochprojekt der offenen Jugendarbeit zugute.

Doch vor den beiden Hauptacts des Abends stand zunächst einmal die Band ohne Namen auf der Bühne. Vor einem Jahr haben die überwiegend 15- und 16-jährigen Bandmitglieder, teilweise ohne jede musikalischen Vorkenntnisse, sich beim Projekt „einen gemeinsamen Rhythmus finden“ der offenen Jugendarbeit zusammengetan. Einen Namen muss die Band noch finden. Ihren gemeinsamen musikalischen Rhythmus haben die Jugendlichen schon gefunden – ihr Rock kann sich schon hören lassen. Wenn sich das Projekt entwickelt, stellt die Band bestimmt bald eine Bereicherung der Lingener Musikszene dar.

Revoice spielte in seiner ersten Session des Konzertes unter anderem „What ever you want“ . Der Titel des Klassikers von Status Quo konnte als Motto des Abends gelten – ließen Revoice und Past Perfect doch nahezu keinen Wunsch der Freunde guten Rockcovers aus. Um es vorwegzunehmen: Beide Bands überzeugten im Alten Schlachthof vollkommen. Die Playlist von Revoice war auch eine kleine Hommage an die Beatles und die Rolling Stones. Mit „I saw here standing there“, „Come together“, „Back in the U.S.S.R“, „Hey Jude“ und „Yesterday“ standen gleich fünf Titel der Pilzköpfe aus Liverpool auf dem Programm. Auf gar sieben Titel brachten es die Stones beim Revoice-Auftritt. Dass die Band deutlich mehr kann, als nur die Beatles und Stones zu covern, ist hinreichend bekannt. Den Beweis traten die Musiker am Samstag unter anderem mit einem hervorragend gespielten Medley von Pink Floyd an.

Let‘s have a party

Past Perfect bediente mehr den klassichen Rock’n’Roll. Deutlich wurde dies in der zweiten Session der Band. „Let’s have a party“ lautete ein Titel – eine Aufforderung, der das Publikum vor der Bühne zu Songs wie „Roll over Beethoven“ oder dem „Time Warp“ gerne nachkam. Platz zum Tanzen war genügend vorhanden. 100 bis 150 Besucher mehr hätte der Alte Schlachthof sicherlich noch locker gefasst – die Bands hätten sie verdient gehabt.


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