Sitzung des Finanzausschusses Stadt Lingen baut Schulden ab

Von Thomas Pertz

Wolfgang Gerdes, Leiter des Fachbereiches Finanzen der Stadt Lingen. Foto: Thomas PertzWolfgang Gerdes, Leiter des Fachbereiches Finanzen der Stadt Lingen. Foto: Thomas Pertz

Lingen. Zum Jahresende 2014 weisen die Finanzdaten der Stadt Lingen eine Reihe von positiven Merkmalen auf. Darauf verwiesen Oberbürgermeister Dieter Krone und Wolfgang Gerdes, Leiter des Fachbereichs Finanzen, im Finanzausschuss.

„Wir haben deshalb Anlass zur verhaltenen Freude“, resümierte Krone. Zu verdanken sei dies der guten wirtschaftlichen Entwicklung im Land, die sich in Lingen widerspiegele.

Konkret festmachen lassen sich Krones Worte an der Entwicklung der Gewerbesteuer. Fest verbuchen kann die Stadt bisher knapp 33,1 Millionen Euro, über sechs Millionen mehr seit der letzten Sitzung Ende September. Insgesamt geht sie in diesem Jahr von Einnahmen in Höhe von 35 Millionen Euro aus.

Erfreuliche Zahlen hat laut Gerdes auch die Jahresrechnung 2013 erbracht. Ein Überschuss von 2,5 Millionen Euro war eingeplant worden, sechs Millionen sind es geworden.

Die gute Finanzausstattung der Stadt wirkt sich den Worten von Gerdes zufolge auch an anderer Stelle aus. Eine Kreditermächtigung in Höhe von 5,6 Millionen Euro für das Jahr 2013 musste die Stadt nicht in Anspruch nehmen. Die Verschuldung konnte von 31,6 auf 30,3 Millionen Euro (Ende 2013) zurückgeführt werden. Die Rücklage ist mit 21 Millionen Euro gefüllt. „Das ist eine solide Basis für die kommenden Haushalte“, sagte Gerdes und verwies darauf, dass die Stadt zwischen 2011 und 2014 keine Investitionskredite habe aufnehmen müssen.

Im Zuge der Umstellung auf die Doppik (Doppelte Buchführung in Konten) stellte Helmut Janning von der Stabsstelle Controlling im Rathaus den „Konzernabschluss 2012“ der Stadt vor. Dieser soll einen besseren Überblick über die Verschuldungs-, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des „Konzerns“ Stadt geben. Dessen Bilanz belaufe sich auf 512 Millionen Euro.

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