Auszeichnung für Werner Hartke Goldenes Rebhuhn für Darmer Ortsbürgermeister

Von Heinz Krüssel


Lingen. Mit der Verleihung des „Goldenen Rebhuhns“ hat die Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN) als anerkannter Naturschutzverband die Verdienste des Darmer Ortsbürgermeisters Werner Hartke um Natur und Umwelt gewürdigt.

Im Auftrag von LJN-Präsident Helmut Dammann-Tanke überreichte Hermann Lucas, Mitpächter des Jagdreviers Darme, die Nadel mit einer entsprechenden Urkunde. Die Auszeichnung werde ausschließlich an Nichtjäger verliehen, die sich in besonderer Weise um den Erhalt der Natur in einer Gemeinde verdient gemacht haben.

In der Laudatio würdigte Lucas die Verdienste von Werner Hartke. Dieser habe als Ortbürgermeister, Stadtratsvorsitzender und Kreistagsabgeordneter viel für die Natur getan. Als „Darmer Junge“ habe er die Probleme der Tier- und Pflanzenwelt frühzeitig erkannt und gesehen, dass die Uhr unaufhaltsam gegen die intakte Natur laufe, so Hermann Lucas.

Zu den Aktionen gehören beispielhaft der Schutz der Wegeseitenräume und das Anlegen von Blühsteifen an den Ackerrändern. Ein großes Anliegen sei dem Geehrten das Erhalten und Anpflanzen von Hecken und Büschen sowie die Erhaltung des Waldlehrpfades gewesen.

Nicht nur Freunde habe ihm der gemeinsame Kampf der Naturfreunde gegen das Ausweisen von Magerrasenflächen eingebracht. In dem Zusammenhang erwähnte Hermann Lucas das von der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Lingen angewiesene Fällen von alten Baumbeständen. Die Aktionen hätten insbesondere dank des Einsatzes von Werner Hartke gestoppt werden können. „Wenn Werner nicht so hartnäckig gewesen wäre, hätten wir heute wahrscheinlich eine eindrucksvolle Eichenallee weniger“, betonte der Laudator.

Glückwünsche kamen vom Heimatverein Darme. Vorsitzender Dieter Merscher betonte, dass die Ehrung den Richtigen treffe.

Der Träger des „goldenen Rebhuhns“ war völlig überrascht. Noch wenige Stunden zuvor hatte er als versierter Treiber an der Treibjagd der Jagdgemeinschaft Darme teilgenommen und dabei viele herrliche Ecken in der Heimatgemeinde erlebt. Dazu zählen auch die „Hackeler Berge“, eine in dieser Form wohl seltene Ansammlung von großen Wanderdünen.