Anlieger voll des Lobes Marktplatzsanierung in Lingen liegt im Zeitrahmen

Von Burkhard Müller


Lingen. Geschafft. Die Sanierung der Terrassenanlage auf dem Marktplatz in Lingen ist pünktlich zum Weihnachtsmarkt abgeschlossen. Aber nicht nur der Zeitplan, sondern auch der Kostenrahmen konnte durch das Unternehmen „Aubreville & Kirchhoff“ aus Lingen-Darme eingehalten werden.

Während das letzte Laub der Terrassen-Platanen darauf wartet, vom Wind heruntergeblasen zu werden, und die „Weihnachtsbudenstadt“ langsam Gestalt annimmt, haben sich am Montagnachmittag der Lingener Stadtbaurat Lothar Schreinemacher, ein Vertreter des beauftragten Unternehmens und einige Anwohner des Marktplatzes auf der Terrasse eingefunden, um ein erstes Resümee der Sanierungsarbeiten zu ziehen.

Seit Monaten behindert eine Wanderbaustelle die Zugänge zu den Geschäften, und dennoch gibt es kein Jammern und Klagen seitens der Kaufmannschaft. Im Gegenteil: Klar ist man froh, wenn die Arbeiten abgeschlossen sind, aber auf der anderen Seite nimmt man den Umbau des Marktplatzes gerne in Kauf, wenn dadurch in den kommenden Jahren das Einkaufserlebnis für die Lingener und die Gäste der Stadt gesteigert werden kann.

Für Stefanie Neuhaus-Richter sind die Zeiten, dass man, durch die hohe Mauer der alten Anlage bedingt, nicht zum Marktplatz gehörte, vorbei. „Wir gehören jetzt wirklich zum Marktplatz, und auch wenn man aus der Burgstraße kommt, kann man jetzt das Historische Rathaus sehen“, lobte die Unternehmerin das beauftragte Unternehmen und die städtische Verwaltung.

Genau so sieht das auch Peter Lüttel, der mit seiner Bäckerei ebenfalls am Marktplatz liegt. „Vonseiten der Stadt hat man immer Wort gehalten, und auch mit den Arbeiten an der Terrasse ist teilweise schon morgens um fünf Uhr begonnen worden, nur um unseren Wünschen zu entsprechen“, betonte der Bäckermeister.

Hell und luftig ist sie geworden, die neue Terrasse. Sie weist nicht nur eine Stufenanlage aus Granit auf, sondern verfügt auch über einen barrierefreien und behindertengerechten Zugang. Das ehemalige Kopfsteinpflaster wurde entnommen, und stattdessen geht der Besucher heute auf Granitplatten, die keine Unebenheiten mehr aufweisen.

Um der Feuerwehr die Zufahrt zu erleichtern und eine optische Anbindung an die Burgstraße zu gewährleisten, wurde die Terrasse im Bereich des Geschäftes Neuhaus/Volmer leicht eingekürzt und als Ausgleich dafür aber in Richtung Historisches Rathaus erweitert.

Also, alles gut? „Ja“, betont der Stadtbaurat, der sich ebenso wie die Firmen darüber gefreut hat, dass auch das Wetter in den vergangenen Wochen so „unterstützend mitgearbeitet“ hat.

Was zurzeit noch fehle, seien Treppengeländer, die bis Ende der nächsten Woche noch angebracht werden sollen. Mit beleuchteten Handläufen, damit man auch im Dunkeln sehen kann, wohin man seinen Fuß setzt.

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