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06.11.2014, 18:55 Uhr ONLINEANGEBOT GEHÖRT DAZU

VGE muss ihre Angebote zeitgemäß vermarkten

Kommentar von Wilfried Roggendorf

Alleine den Bus bereitzustellen reicht nicht aus. Auch die Vermarktung muss stimmen, damit auch genügend Fahrgäste einsteigen. Foto: Wilfried RoggendorfAlleine den Bus bereitzustellen reicht nicht aus. Auch die Vermarktung muss stimmen, damit auch genügend Fahrgäste einsteigen. Foto: Wilfried Roggendorf

Lingen. Der Internetauftritt der Verkehrsgemeinschaft Emsland-Süd ist veraltet und wenig kundenfreundlich. Fahrpläne über Smartphones abzurufen, ist fast unmöglich. Dies muss sich ändern, meint unser Kommentator:

Wenn die VGE junge Leute dazu bewegen will, in ihre Busse zu steigen, darf sie sich nicht darauf beschränken, deren Bedürfnissen entsprechende Fahrtrouten und -zeiten anzubieten. Sie muss dies auch für diese Zielgruppe angepasst vermarkten. Und dies bedeutet im Zeitalter von Internet, Smartphone und iPad, ein gutes Onlineangebot vorzuhalten.

Natürlich ist es relativ einfach, die Kosten für den Betrieb der Busse in Euro und Cent zu belegen. Der Nutzen eines vernünftigen Onlineangebotes ist in buchhalterisch erfassbaren Beträgen schwerer festzuhalten.

Doch wenn die VGE nur mit den Kosten argumentiert, verschenkt sie die Möglichkeit, durch ein zeitgemäßes Marketing neue Fahrgäste zu gewinnen. Durch diese könnte sich die Investition in einen vernünftigen Internetauftritt, optimiert auch für die Nutzung auf mobilen Endgeräten, auszahlen.

Ein solcher Schritt gehört beispielsweise bei der kürzlich erfolgten Optimierung der Nachteule und ebenso beim „Lili“-Bus einfach dazu. Sonst bleiben neue Konzepte auf halbem Weg stehen. Und das tun die Busse der VGE ja auch nicht.


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