Heimatverein stellt Buch vor Schepsdorf auf 360 Seiten

Von Manfred Buschhaus

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Lingen. „1989 bis 2014 – 25 Jahre Heimatverein Schepsdorf – Aus der Geschichte des Dorfes“ lautet der Titel der neuen Orts- und Vereinschronik. Sie wurde vom Heimatverein Schepsdorf zur Feier seines 25-jährigen Jubiläums herausgegeben und jetzt im Rahmen einer Versammlung des Heimatvereins vor zahlreichen Gästen pünktlich zum Vereinsjubiläum der Öffentlichkeit vorgestellt.

„360 Seiten und ein Kilogramm bedrucktes Papier“ – das wird vielleicht so mancher denken, der das in lindgrünes Hardcover gehüllte und mit attraktiven Bildern vom Heimathaus und dem Dorfbrunnen geschmückte Werk in die Hände nimmt.

Aber es stecken auch eine Menge an wissenswerten Informationen und viele Stunden harter Arbeit der „Arbeitsgruppe Chronik“ drin. Sie bestand mit Wilhelm Terhorst, Klaus Haberland, Rudi Hörmann und Karl Schulte Wess aus nur vier Personen, zu denen später Manfred Mackrodt sowie auswärtige Fachleute gestoßen sind.

Innerhalb von nur 16 Monaten wurde das neue Buch geboren, wie Josef Grave, Geschäftsführer der Emsländischen Landschaft, in seiner profunden Einführung in das Werk ausführte und dabei nicht mit Lob sparte.

An dieser Chronik habe sich die Frage neu entzündet, was eigentlich Geschichte sei, welche Ereignisse ausschließlich lokal und welche darüber hinaus für die Nachbarn und die Region bedeutsam gewesen seien. Da sei auch die geografische Lage entscheidend. Sie weise dem Ort mit seiner Position an der „Flämischen (Land-)Straße und der Ems als großer Wasserstraße sein Schicksal zu: „Kleiner Ort an großen Straßen“.

In bewährter Weise seien einzelne Aspekte des Ortes herausgegriffen und zu einem plastischen Bild des Dorflebens verbunden worden. Damit malte er durch Hinweise auf die einzelnen Kapitel des Buches, beginnend mit Kirche und Schule, über die Gewerbebetriebe und Vereine und Verbände mit einigen Ausschmückungen das Dorfleben in den buntesten Farben. „Das Buch ist eine Fundgrube.“

Eine besondere Rolle spielte natürlich die Geschichte des Ortes und die Chronik des Heimatvereins. Ein Rückblick auf seine Aufgaben und zahlreichen Aktivitäten mache seine Feststellung verständlich: „Wenn es keine Heimatvereine gäbe, müssten sie erfunden werden!“

Vorher hatte Wilhelm Terhorst, Vorsitzender des Heimatvereins Schepsdorf, vertraut und immer zu Scherzen aufgelegt, die vielen Gäste begrüßt und sich bei allen bedankt, die sich um das schöne neue Buch verdient gemacht hätten.

Nachdem Michael Hoff von der Druckerei van Acken das erste Exemplar der neuen Ortschronik feierlich an Terhorst überreicht hatte, machte Klaus Haberland, 2. Vorsitzender des Vereins, in einem humorvollen Rückblick Freud und Leid des Bücherschreibens lebendig.

„1989 – 2014. 25 Jahre Heimatverein Schepsdorf. Aus der Geschichte des Ortes“, hrsg. Heimatverein Schepsdorf, 360 Seiten, Hardcover, viele schwarz-weiße und farbige Abbildungen, Auflage 700, 14 Euro.

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