Zur Erfassung von Feldermäusen „Batcorder“ in Lingen verschwunden

Bei der Untersuchung von Fledermäusen in Lingen ist ein solcher Batcorder verschwunden. Foto: Echolot GbRBei der Untersuchung von Fledermäusen in Lingen ist ein solcher Batcorder verschwunden. Foto: Echolot GbR

Lingen. Einen ungewöhnlichen Verlust melden das Büro Echolot aus Münster und die Stadt Lingen: Während der Erfassung des Fledermausbestandes zwischen Bernd-Rosemeyer- und Burgstraße ist ein sogenannter „Batcorder“ abhanden gekommen.

Das Gerät diente der automatischen Erfassung von Fledermausrufen und war in einer Metallkiste an einem Baum angebracht. Ziel der Untersuchungen war eine Grundlagenerfassung des Fledermausbestandes im Auftrag der Stadt Lingen.

„Die automatisierte Ruferfassung sollte als Ergänzung der manuell erhobenen Daten dienen, somit ist der Verlust zwar bedauerlich, wird aber an der Aussage zur Bestandsbewertung nichts ändern“, sagt Marc Pavlitzek, Stadtplaner bei der Stadt Lingen. „Der Verlust des Batcorders und des dazugehörigen Materials für uns in erster Linie aus materiellen Gründen ärgerlich“, ergänzt Sandra Meier von der Echolot GbR, einem Fachbüro für Fledermauskunde. Sie berichtet: „Wir setzen jedes Jahr eine Vielzahl von Batcordern ein, noch nie ist einer davon verloren gegangen. Man muss schon Fledermauskundler sein, um mit diesem Spezialgerät überhaupt etwas anfangen zu können.“ Daher hofft Meier, dass ein ehrlicher Finder das Gerät zurück gibt und verspricht einen Finderlohn.

Wer etwas über den Verbleib des Gerätes weiß, wird gebeten, sich direkt beim Büro Echolot unter Tel. 0251/6189710 oder per E-Mail an info@buero-echolot.de zu melden. Zudem kann das Gerät bei der Stadt Lingen, zu Händen Marc Pavlitzek, abgeben werden.

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