Bürger bei Gestaltung beteiligt Neu gestaltete Ortsmitte in Lingen-Laxten eingeweiht


Lingen. Die Bauarbeiten an der neuen Ortsmitte in Laxten sind schon länger beendet und das Wohn- und Geschäftshaus ist eingesegnet. Nun folgte die Einweihung des Platzes an der Kreuzung Lengericher Straße/Ecke Josefstraße, durch Oberbürgermeister Dieter Krone und Pastor Franz Thaler. In Anwesenheit von Vertretern aus Kirche, Politik und Gesellschaft wurde die Ortsmitte gesegnet und das obligatorische symbolische Band durchschnitten.

„Das Leben pulsiert und das soll es ja auch“, musste sich Krone gegen den Straßenlärm durchsetzen. Er betonte, dass es ein großer Tag für Laxten sei, ein Schlusspunkt hinter einem langen Prozess. Das Ergebnis könne sich sehen lassen. „Was lange währt, wird endlich gut“, erklärte der Oberbürgermeister. Nun liege es in der Hand des Ortsrates, den Platz zu beleben. Den ersten Vorschlag machte auch gleich Ortsbürgermeister Remi Stöppelmann. „Es wäre doch schön, hier einen Weihnachtsmarkt stattfinden zu lassen – spätestens im nächsten Jahr.“

Bereits 2001 kaufte die Stadt das Grundstück und riss das sich darauf befindliche Gebäude der Malteser ab, so Krone. Allerdings hätten sich keine Investoren oder Vermarktungsmöglichkeiten für das Grundstück gefunden. Das Projekt „Ortskern Laxten“ nahm im September 2008 Gestalt an. „Der Entwurf zur Gestaltung des Ortskerns Laxten war kein Entwurf eines externen beauftragten Planungsbüros, sondern vielmehr das Ergebnis einer regen Diskussion zwischen Laxtener Bürgern, Vertretern aus Kirche, Orts- und Stadtrat und Verwaltung. In einem Arbeitskreis beteiligten sich die Bürger selbst am Aufbau der Ortsmitte“, lobte Krone die Mitarbeit der Bürger bei dem Projekt , ebenso wie die Beteiligung des Stephanswerkes als Bauherren des angrenzenden Wohn- und Geschäftshauses .

Im Mai 2013 wurde der Grundstein für das Gebäude und den Platz gelegt. Die Neugestaltung beinhaltete auch die angrenzenden Straßen und die Ampelanlagen. Insgesamt sind 354000 Euro in die Neugestaltung geflossen, um 1400 Quadratmeter Pflaster und 1800 Quadratmeter Asphalt zu verbauen. Der Ortsrat beteilige sich hieran mit 40000 Euro, Mitglieder der Kirchengemeinde mit 2000 Arbeitsstunden.

Auch Pastor Thaler ist zufrieden mit dem Ergebnis. „Wir haben eine tolle Ortsmitte, direkt vor dem Gotteshaus. Es würde sich anbieten, einen großen Gottesdienst vor der Freitreppe der Kirche zu feiern“, schlug er vor.