Faltblatt weist auf Vereine hin In Baccum muss keine Langeweile aufkommen

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Vielfältig ist das Vereinsleben in Baccum. Christine Schomaker, Mandy Hermeling und Ortsbürgermeister Heiner Schomaker (von links) stellten das Faltblatt vor. Foto: Thomas PertzVielfältig ist das Vereinsleben in Baccum. Christine Schomaker, Mandy Hermeling und Ortsbürgermeister Heiner Schomaker (von links) stellten das Faltblatt vor. Foto: Thomas Pertz

Lingen. Bürger im Lingener Ortsteil Baccum, die an diesem Samstag ein Faltblatt aus dem Briefkasten ziehen, werden vielleicht überrascht sein, wie viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung Vereine im Ort Kindern und Jugendlichen anbieten.

„Was ist los in Baccum?“ ist das Blatt überschrieben. Auf den Weg gebracht haben es Mandy Hermeling und Christine Schomaker. Die beiden jungen Leute engagieren sich aktiv bei der „Perspektive Baccum“, Oberbegriff für das Ziel, die Attraktivität des Ortes auch in Zeiten des demografischen Wandels zu erhalten.

Initiator der mit diesem Ziel verbundenen „Baccumer Werkstattgespräche“ ist Ortsbürgermeister Heiner Schomaker. Nach einer Auftaktveranstaltung im November 2012 sind verschiedene Themenbereiche als Handlungsfelder definiert worden wie Bildung, Wohnen und Arbeiten, Verkehr und Mobilität, Menschen im Ort und Freizeit und Kultur. Es gelte, Ideen zu entwickeln und Wege zu finden, die dörfliche Gemeinschaft langfristig zu erhalten, so Schomaker.

Dazu gehört auch ein intaktes Vereinsleben, wo Mitglieder Verantwortung übernehmen und das in der Bevölkerung Akzeptanz findet. Mandy Hermeling und Christine Schomaker richteten in ihrer Arbeitsgruppe „Jugendarbeit“ den Fokus in erster Linie auf Vereine in Baccum, die auch ein Angebot für junge Leute haben. Sie organisierten eine Auftaktveranstaltung mit Vereinen zur Bestandsaufnahme: Wie sieht die Jugendarbeit in Baccum aus, welche Angebote sind erfolgreich, welche weniger?

„Die Vereine haben es nicht einfach“, sagte Christine Schomaker. Es werde schwieriger, Leute zu finden, die Verantwortung übernähmen, so die 29-Jährige. Andere klagten über zu wenig Resonanz, wie Gruppen in der katholischen und evangelischen Jugendarbeit.

Der Flyer in einer Auflage von 1000 Stück dient dazu, noch mehr auf das breite Vereinsangebot im Ort aufmerksam zu machen. „Es gibt auch kostenlose Angebote, ohne Mitgliedsbeitrag“, erklärte Mandy Hermeling. Interessierte Kinder und Jugendliche hätten auch die Möglichkeit, einfach mal bei den Vereinen „reinzuschnuppern“, ohne sich gleich festlegen zu müssen, so die 25-Jährige.


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