Besuch der SPD-Delegation Viel Lob für Arbeit des TPZ in Lingen

Von Johannes Franke


Lingen. Beeindruckt vom Angebot, der Arbeit und Kreativität im Theaterpädagogischen Zentrum der Emsländischen Landschaft (TPZ) hat sich die sechsköpfige SPD-Delegation des Niedersächsischen Landtages gezeigt. Die Politiker fahren mit der Gewissheit zurück, dass „das Geld hier wunderbar angelegt ist. Gut, dass wir hier gewesen sind.“ Ihr Dank galt Harald Volker Sommer, dem Leiter des TPZ sowie dem Präsidenten und Vizepräsidenten der Emsländischen Landschaft Hermann Bröring und Josef Brüggemann.

Die Freude über den Besuch aus Hannover brachten die drei Herren zum Ausdruck. Sie berichteten über die Entstehungsgeschichte, die Entwicklungen des Hauses und bedankten sich für die bisherigen und zukünftigen finanziellen Zuschüsse. Das TPZ habe in den letzten 30 Jahren einen „riesigen Zuspruch erhalten“, so Bröring. Kleinkinder bis hin zu Senioren, die sich mit Theater, Spiel, Tanz und Zirkus auseinandersetzen möchten, kämen nicht nur aus Lingen, sondern auch von weiter her. Diese Einrichtung habe regionale, nationale und internationale Projekte etabliert. „Hier ist die Idee des Welt-Kinderttheaters (WKT) entstanden“, lobte Bröring die TPZ-Arbeit. Kinder aus 21 Nationen seien im Juli zum „fantastischen Treffen“ des WKT gekommen. Der Präsident der Emsländischen Landschaft betonte: „Das TPZ ist unser großer Leuchtturm“.

Auf den gesellschaftspolitischen Charakter, dem mündigen Menschen zu helfen, „er selber zu werden, für eine offene Gesellschaft einzutreten“, verwies TPZ-Leiter Sommer. Ihm gehe es darum, in der Stadt und Region identitätsstiftend zu wirken und mit seinem Team neue Projekte zu entwickeln. Dabei gelte es Traditionelles zu wahren, aber mit Impulsen auch in eine neue Zeit zu führen.

Silke Lesemann, Sprecherin für Wissenschaft und Kultur der SPD-Landesfraktion, betonte: „Wir wollen diese Einrichtung fördern, die ganz hervorragende Arbeit, nicht nur für Kinder und Jugendliche leiste.“ Während des Rundgangs erlebten die Besucher eine „kleine Überraschung.“ Michael Sänger ließ in seinem Miniaturtheater die Marionetten tanzen. Über die Szenen aus Mozarts „Zauberflöte“ freuten sie sich sehr.

Abschließend erläuterte die Runde Aspekte wie Kooperationen mit Vereinen, Schulen und weiteren Bildungseinrichtungen. Dabei war auch für das Thema „Inklusion“ von Interesse.