Schwerpunkt Familienbildung KEB stellt in Lingen ihr neues Programm vor

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Das Team der KEB Emsland Süd freut sich auf Anmeldungen für das neue Programm 2014/2015: (Von links) Ute Remling-Lachnit, Joachim Thönneßen, Gisela Bolmer und Ursula Robben. Foto: Christiane AdamDas Team der KEB Emsland Süd freut sich auf Anmeldungen für das neue Programm 2014/2015: (Von links) Ute Remling-Lachnit, Joachim Thönneßen, Gisela Bolmer und Ursula Robben. Foto: Christiane Adam

Lingen. Mit Beginn des neuen Schuljahres hat die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) Emsland Süd ihr Programmheft für den Zeitraum Herbst 2014 bis Sommer 2015 herausgebracht. Der Vorsitzende der Bildungseinrichtung, Prof. Dr. Joachim Thönneßen, und die Geschäftsführerin Gisela Bolmer haben im Ludwig-Windthorst-Haus Schwerpunkte und Neuheiten des breit gestreuten Angebotes vorgestellt.

„Kennzeichnend für unser Angebot ist, dass wir innerhalb der Region des südlichen Emslandes Kurse direkt vor Ort anbieten. Wir möchten unseren Teilnehmern ermöglichen, ohne große Fahrwege zu unseren Seminaren zu gelangen“, erklärte Thönneßen. Das christlich motivierte Bildungsangebot umfasse Fortbildungsmöglichkeiten aus diversen Bereichen. „Einer unserer Schwerpunkte ist gewiss die Familienbildung“, betonte Bolmer.

Für den Elternkurs „Kess-erziehen“ werden in diesem Jahr wieder Kursleiterinnen ausgebildet. „Kess“ steht für „kooperativ, ermutigend, sozial, situationsorientiert“ und möchte Eltern in fünfmal vier Unterrichtsstunden unter dem Motto „mehr Freude, weniger Stress“ zu einem Erziehungsstil, der sich auf das Potenzial der Eltern-Kind-Beziehung konzentriert, anregen. „Es geht darum, weniger auf Krisensituationen wie Trotzphase, Pubertät usw. zu blicken, sondern zu sehen, welcher Schatz in den Beziehungen liegt. Wir möchten für diese Kurse wieder Kursleiterinnen ausbilden, die dann vor Ort die Elternkurse durchführen können“, erläuterte Bolmer das Angebot, das nicht in jedem Jahr bestünde. Die Qualifizierung von ehrenamtlich in der Kirche Tätigen ist ebenfalls ein Bestandteil des 69-seitigen Programmheftes. „Wertschätzung der Helfer und Vertiefung der Spiritualität“ seien Leitmotive für Fortbildungsmöglichkeiten von Lektoren, Kommunionhelfern, Krankhausbesuchsdiensten, Mitarbeiterinnen der katholischen öffentlichen Büchereien und anderen.

Ganz neu im Angebot ist der zehntägige Abendkurs „bewusst abnehmen lernen“. Dieses von den gesetzlichen Krankenkassen anerkannte Seminar solle „zu einem kritischen Umgang mit dem eigenen Konsumverhalten“ anregen, so Thönneßen. „Im nördlichen Emsland laufen diese Seminare wie geschnitten Brot“, äußerte passend dazu die Geschäftsführerin der KEB Emsland Süd. „Es geht dabei auch um das Thema Esskultur und wie gehe ich mit Nahrungsmitteln um. Das Thema „gesunde Ernährung“ gehört in diesen Zeiten deutlich zu einem sinnvollen Bildungsangebot für alle Menschen, ihren Alltag zu meistern“, sind sich Thönneßen und Bolmer einig. Diesen Kurs und die vielen weiteren Bildungsangebote, beispielsweise eine umfangreiche Auswahl von Yoga-Kursen, könnten als „Bildung auf Bestellung“ von Gruppen auch direkt gebucht werden, betonte das Team der KEB Emsland Süd.

Auf der Internetseitewww.keb-lingen.de sind das vollständige Programm sowie Aktualisierungen und Kontaktmöglichkeiten einsehbar.


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