75-jähriges Bestehen gefeiert Dynamische Land- und Baumaschineninnung in der Region

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Vorstand und Gäste feierten mit einem Festkommers gemeinsam das 75-jährige Bestehen der Land- und Baumaschinen-Innung für die Altkreise Lingen und Meppen sowie für den Landkreis Grafschaft Bentheim. Foto: Heinz KrüsselVorstand und Gäste feierten mit einem Festkommers gemeinsam das 75-jährige Bestehen der Land- und Baumaschinen-Innung für die Altkreise Lingen und Meppen sowie für den Landkreis Grafschaft Bentheim. Foto: Heinz Krüssel

Lingen. Die Innung für Land- und Baumaschinentechnik für die Altkreise Lingen und Meppen sowie für den Landkreis Grafschaft Bentheim hat nach Darstellung von Obermeister Hubert Riepenhausen in den vergangenen 75 Jahren eine rasante Entwicklung genommen.

Riepenhausen führte dieses im Rahmen des Festkommers anlässlich des 75-jährigen Innungsjubiläums insbesondere auf den technologischen Wandel zurück. Dieser habe auch die Anforderungen an Ausbilder und Auszubildende nachhaltig geprägt. Heute würden Systeme der Hochtechnologie eindeutig den beruflichen Alltag im Bereich der Landmaschinentechnik beherrschen.

Zahlreiche Innungsmitglieder und Gäste waren der Einladung zum Festkommers im Gasthof Klaas-Schaper gefolgt, so auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann. Der gelernte Landwirtschaftsmeister hielt die Festrede. Er beleuchtete die technologische Entwicklung der Landmaschinen, die den Bauern die Arbeit ganz wesentlich erleichtern. Dies wusste Stegemann aus eigener Berufserfahrung zu berichten.

Aus den ehemaligen dörflichen Hufschmieden seien Werkstätten mit hoch qualifizierten Mitarbeitern geworden. Die Betriebe würden täglich ihre Mitarbeiter fordern, aber auch fördern. Nur so könne man den hohen Ansprüchen mit Blick auf die Hightech-Maschinen gerecht werden, betonte der Bundespolitiker. Diese Betriebe seien oftmals Fachkräftemagnet mit Vorbildcharakter für die Region und weit darüber hinaus.

Albert Stegemann wagte in seinem Vortrag einen Blick in die Zukunft des Arbeitsmarktes. Der demografische Wandel wirke sich auf den Wettbewerb um die besten jungen Leute aus. Um langfristig bestehen zu können, müssten die Ausbildungsbetriebe attraktive Bedingungen schaffen. „Wir sind auf jeden einzelnen Auszubildenden und Mitarbeiter angewiesen, keiner darf uns verloren gehen“, rief der Bundestagsabgeordnete zu neuen Ideen auf.

Nicht verschweigen wollte Stegemann die Situation in Russland und der Ukraine. Sie bereite vielen Menschen große Sorge und zeige, dass der Friede auch in Europa nicht selbstverständlich sei.

Die Idee, sich in Innungen zusammenzuschließen und gemeinsam die Zukunft zu meistern, hat sich nach Auffassung von Helmut Böse, Vorsitzender des Vereins Landbautechnik, Handwerks- und Handelsverband Niedersachsen, bewährt. Die Entwicklung der Landtechnik erfordere immer größere Fachkompetenz bei allen Mitarbeitern, aber auch bei den Innungsvertretern.

Die Glückwünsche des Landkreises Emsland überbrachte Kreistagsabgeordnete Ulla Haar in Vertretung für den erkrankten stellvertretenden Landrat Heinz Rolfes. Frau Haar wies darauf hin, dass die mittelständischen Unternehmen in der Region die Zukunft durchaus positiv einschätzen.

„Wegweisende Entscheidungen haben in der Vergangenheit zum Erfolg der Innungen und ihrer Mitgliedsbetriebe geführt“, betonte Heinz-Gerd Schlenkermann, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim. Er bezog dieses auf die qualifizierte Aus- und Weiterbildung als Garant für sichere Arbeitsplätze. Das Image für eine handwerkliche Ausbildung müsse noch weiter verbessert werden.

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