Mit vielen Freunden KAB feiert ihr 60-Jähriges in Lingen

Von Antonius Hartz

Feierlich: 60 Jahre KAB Laxten (von links): Remi Stöppelmann, Paul Kater, Monika Wester, Hermann Strieker und Präses Franz Thaler. Foto: Antonius HartzFeierlich: 60 Jahre KAB Laxten (von links): Remi Stöppelmann, Paul Kater, Monika Wester, Hermann Strieker und Präses Franz Thaler. Foto: Antonius Hartz

Lingen. Zahlreiche Mitglieder der KAB Lingen-Laxten mit eigenen, benachbarten und befreundeten Bannerträgern wie Kolping und kfd haben sich am vergangenen Sonntag an der 60-Jahrfeier des Verbandes beteiligt.

Das Stiftungsfest begann mit einem festlichen Dankgottesdienst der Pfarrgemeinde unter musikalischer Begleitung des Kolpingchor von 1862 Lingen-Zentral in Konzelebration von Pfarrer Hartmut Sinnigen und KAB-Präses Pastor Franz Thale.

Monika Wester als Sprecherin des KAB-Vorstandes begrüßte beim anschließenden Empfang im Gemeindehaus die Mitglieder ihres Verbandes vor allem auch einige noch lebende Gründungsmitglieder und geladene Gäste. Daunter Ortsbürgermeister Remi Stöppelmann, der namens des Lingener Oberbürgermeisters und des Ortsrates herzlich zum 60-jährigen Jubiläum gratulierte und als Grund zur Dankbarkeit an die Menschen erinnerte, die vor 60 Jahren aus eigener Betroffenheit oder aus sozialer Verantwortung die KAB St. Josef ins Leben riefen.

Hermann Rütermann vom Kreuzbund und Paul Kater als Bezirkssekretär gratulierten der KAB Laxten ebenfalls sehr herzlich.

Besonders herzlich hieß Monika Wester den Diözesanvorsitzenden Hermann Strieker willkommen, der die Festansprache hielt und in seinen Ausführungen auf den Arbeiterbischof Wilhelm Emmanuell von Ketteler verwies. Dieser habe sich zu Beginn der Industrialisierung in seinen Predigten schon 1848 im Mainzer Dom mit der „Sozialen Frage“ auseinandergesetzt und die KAB in Deutschland gegründet. Auch verwies Strieker auf die schwierigen Zeiten des 1. und 2. Weltkrieges. Als Mitglieder des konspirativen Treffens gegen Hitler wurden die KAB´ler Nikolaus Groß und Bernhard Letterhaus 1944/1945 durch den Volksgerichtshof verurteilt und hingerichtet.

Als nach dem 2. Weltkrieg die KAB ihr Profil als politische Bewegung schärfte, so Strieker, hätten auch die Gründungsväter in Lingen-Laxten sich am Wiederaufbau der KAB beteiligt, um sich für Gerechtigkeit, Solidarität und Menschenwürde für alle einzusetzen.

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