Neue Gesellen in der Innung Schornsteinfeger aus Lingen bestehen Prüfung

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Bestanden: Die neuen Gesellen mit dem Prüfungsausschuss und dem Obermeister Alois Grafe der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland. Foto: InnungBestanden: Die neuen Gesellen mit dem Prüfungsausschuss und dem Obermeister Alois Grafe der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland. Foto: Innung

Osnabrück. Acht junge Männer haben in der letzten Augustwoche in der Schornsteinfegerinnung Osnabrück –Emsland die Gesellenprüfung bestanden. Die theoretische Prüfung wurde in der Schornsteinfegerschule Niedersachsen in Hannover Langenhagen abgehalten. Die praktische Prüfung fand in Fürstenau statt.

Alois Grafe, Obermeister der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland leitete die Freisprechung. Im feierlichen Rahmen wurde den Gesellen nach bestandener Gesellenprüfung der Gesellenbrief im Beisein von Eltern, Ausbildern und Gästen sowie dem Prüfungsausschuss überreicht.

Der Obermeister betonte, dass die Schornsteinfegerbetriebe für eine zukunftsorientierte Ausbildung in einem interessanten Beruf sorgten. Schornsteinfeger kletterten nicht immer nur auf Dächern herum und seien permanent schwarz.

„Ein schöner Beruf“

Heutige Auszubildende würden geschult in vorbeugenden Brandschutz, Gebäudeenergieberatung, im sicheren Betrieb von Feuerungs- und Lüftungsanlagen, im aktiven Umweltschutz und in unabhängiger Beratung rund um Haus und Feuerstätte. Der Schornsteinfeger lerne den Umgang mit technischen Mess- und Prüfgeräten, Computer und Notebook, aber auch mit Kehrgeräten.

Um den erlernten Beruf normgerecht zu beherrschen, so Grafe weiter, sei viel Lernen, persönlicher Einsatz, Geschicklichkeit und Können erforderlich.

Die Prüfungsergebnisse der acht Schornsteinfegergesellen seien sehr gut. Als Bester in der Prüfung schnitt dieses Jahr Florian Runde ab, er wurde Innungssieger aus dem Ausbildungsbetrieb Jürgen Koop.

Der Obermeister betonte, dass die neuen Gesellen einen schönen Beruf erlernt haben, den sie auch noch 50 Jahre ausüben dürfen. Facharbeiter, die Ihr Handwerk verstünden, würden immergebraucht.

Grafe dankte dem Prüfungsausschuss der Innung für die geleistete Arbeit in den vergangenen Tagen und Wochen.

Sein besonderer Dank galt den Lehrmeistern, welche sich der Aufgabe der Lehrlingsausbildung gestellt haben.

Der Obermeister forderte die jungen Gesellen auf, sich ständig weiterzubilden, um immer den aktuellen Stand der Technik zu kennen und die Gelegenheit zu nutzen, den Meisterabschluss zu erlangen oder vielleicht ein Studium aufzunehmen.

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