Start und Ziel am Sportgelände Wandertag führt durch den Biener Busch in Lingen

Von Manfred Buschhaus

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Lingen. „Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in den Biener Busch.“ Diese Ansicht, frei nach Josef von Eichendorf, könnten jetzt Viele vertreten haben, die am 29. Altkreis-Wandertag des Heimatvereins Lingener Land (HVLL) bei herrlichem Spätsommerwetter in Holthausen-Biene teilgenommen haben.

Ausrichter war der Heimatverein Holthausen-Biene. Mit dem Naturschutzgebiet Biener Busch, der katholischen Akademie Ludwig-Windthorst-Haus (LWH), dem sehenswerten Orts- und Nahversorgungszentrum des Ortsteils Holthausen-Biene mit dem Dorfgemeinschaftshaus und der St. Marien Kirche stellte dieser alle Zuckerseiten des Ortes heraus.

Mit dem Sportgelände Biene bot sich ein geradezu ideal geeigneter Treff- und Ausgangspunkt für die bevorstehende Wanderung an. Hier standen Parkplätze, Sanitärräume und eine Beschallungsanlage zur Verfügung. Und das erste Zwischenziel der Wanderung, der Biener Busch lag nur einen Steinwurf weit entfernt.

Hermann Schipper, Vorsitzender des HVLL , begrüßte die Wanderer, die sich um ihn versammelt hatten. Er freue sich über die wiederum große Zahl von Teilnehmern und hoffe auf einen interessanten und ungetrübten Verlauf des diesjährigen Altkreis-Wandertages. Sein Dank gelte allen, die sich um die Vorbereitungen der Veranstaltung verdient gemacht hätten.

Als Gastgeschenk überreichte Schipper mit einer gerahmten Einwohnerliste der beiden Ortsteile Biene und Holthausen aus dem Jahre 1920 etwas Originelles. Allgemeines Gelächter machte sich breit, als er die dort vermerkte Einwohnerzahlen für Biene mit 446 und für Holthausen mit 297 angab – „Hausangestellte und Ehefrauen ungerechnet“.

Paul Janßen, Vorsitzender des Heimatvereins Holthausen-Biene begrüßte ebenfalls die Heimatfreunde und dankte für das feinsinnige Geschenk. Kurz skizzierte er den Ablauf der Wanderung und stellte besonders die Information über das LWH mit der Kaffeepause dort heraus.

Um die Führung sicher und informativ gestalten zu können, wurden drei Gruppen eingeteilt, denen jeweils zwei Begleiter des Heimatvereins zur Orientierung und Information zugeordnet wurden.

Vom gleißenden Sonnenlicht noch eine Weile geblendet, tauchte die erste Gruppe in das dämmrige Dunkel um die alten Baumriesen des Biener Busch ein. Franz Heinen und Ernst Thole zogen bei ihrer Erzählung über den Auwald alle Register, sodass viel Gesprächsstoff blieb.

Ein gelungener Nachmittag mit Gleichgesinnten und Freunden voller schöner Erlebnisse und Informationen wurde mit einem gemütlichen Beisammensein auf dem Sportgelände beschlossen.


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