Zain Landozz und Reiner Bollmer Zwei Künstler stellen im Lingener Theaterfoyer aus

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Zain Landozz. Foto: privatZain Landozz. Foto: privat

emr/pm Lingen. Oberbürgermeister Dieter Krone wird die erste Kunstausstellung der neuen Spielzeit 2014/2015 im Lingener Theaterfoyer an der Wilhelmshöhe eröffnen. Am Sonntag, 14. September, stellen Zain Landozz, Kunstmaler, Songwriter und Musiker, um 11 Uhr und Reiner Bollmer, Kunstschaffender aus Wietmarschen, ihre Werke der Öffentlichkeit vor.

Landozz absolvierte in Lome, der Hauptstadt Togos, eine Ausbildung zum Kunstmaler und Kalligrafen und eröffnete anschließend sein erstes Atelier in Sokode, einer Stadt im Zentrum Togos. Sein Herz schlägt für die Porträt- und abstrakte Malerei. Er bevorzugt kräftige, warme Farben. Die Liebe zur Musik wurde ihm im Jahre 2007 zum Verhängnis, nachdem er sich in seinen Liedern kritisch zu den politischen Verhältnissen in seinem Land geäußert hat.

Verschiedene Kulturen

Im November 2007 floh Landozz, weil die Regierung von Togo nach seinem Leben trachtete. Sowohl seine Musik als auch seine Malerei sind von afrikanischen Wurzeln geprägt. Landozz möchte beides als kulturelle Brücke zur Verständigung der verschiedenen Kulturen miteinander verstanden wissen.

Reiner Bollmer ist fasziniert von der fotorealistischen Kunst. Er wurde in seiner Jugend von seinen Eltern und Lehrern ermutigt, einen künstlerischen Beruf zu erlernen. Bollmer wurde in einem Textilatelier als Fotogravur-Zeichner ausgebildet. In fast zwei Jahrzehnten Berufserfahrung, unter anderem zwei Jahre in Enschede/NL, kam der Künstler mit den verschiedensten Zeichentechniken in Berührung.

Eine der liebsten Herausforderungen ist für ihn das Malen von Menschen, da er ihre Einzigartigkeit auf der Leinwand festhalten möchte. Seit 2001 ist er als freischaffender Künstler selbstständig.

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