150 Gäste aus 20 Nationen Zweites Energie- und Innovationsforum in Lingen

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vb/pm Lingen. Zum zweiten Mal hat im 2012 eröffneten Innovationszentrum der Rosen-Gruppe im Lingener Industriepark Süd eine internationale Fachkonferenz für Schlüsselentscheider aus der weltweiten Öl- und Gasindustrie stattgefunden. In drei Runden diskutierten hochrangige Vertreter von Industrieverbänden, Anlagenbetreibern, Universitäten, Regulationsbehörden sowie Vertreter von Regierungsbehörden über die Themen „Vertrauen, Innovation & Sicherheit“. Rund 150 Gäste aus 20 Nationen waren dazu ins Emsland gereist.

„Der interdisziplinäre Austausch von Ideen ist der Schlüsselfaktor, um Innovationsprozesse zu befördern. Das ist die Kernaussage, die wir aus den Diskussionen mitnehmen“ sagte Friedrich Hecker, Konzerngeschäftsleiter (CEO) der Rosen-Gruppe. Er betonte zudem, wie wichtig die Kooperation zwischen den Betreibern von industriellen Anlagen, den Regulationsbehörden und den Innovatoren für die gesamte Industrie ist.

So ist die 1981 gegründete Rosen-Gruppe heute ein in über 120 Ländern operierendes Technologieunternehmen mit über 2200 Mitarbeitern und bietet weltweit unter anderem die Inspektion von industriellen Anlagen sowie Ingenieurleistungen zum effizienten Anlagenmanagement an.

Die Diskussionen wurden von technischen Workshops, Technologiedemonstrationen und Werksbesichtigungen begleitet. So öffnete Rosen sein Technologie- und Forschungszentrum für das Fachpublikum und zeigte die neuesten Technologien aus dem Hause. Höhepunkte dabei waren die Vorführung von Rosens neuer „EMAT“- Durchflussmengen-Messtechnologie, die Bewertung von älteren Rohrleitungsanlagen. Zudem gab es einen Einblick in das Firmen-Know-how, Stressbelastungen in Schweißnahtbereichen zu identifizieren.

„Eine Veranstaltung, bei der Top-Entscheider unserer Branche interdisziplinär und neutral die treibenden Themen diskutieren konnten – und das weitestgehend frei von wirtschaftlichen Interessen“ , erklärte ein Rosen-Kunde aus dem südamerikanischen Raum nach der Tagung. Übereinstimmend kamen die Teilnehmer der Runde zum Thema Vertrauen so zur Einschätzung, dass fundamentale kulturelle Unterschiede weltweit eine Herausforderung darstellen und daher die Harmonisierung der Standards innerhalb der Öl- und Gasindustrie begrüßt wird. Regulierung wurde als Chance wahrgenommen, aus den Erfahrungen anderer zu lernen, um internationale Geschäftstätigkeiten zu erleichtern.

Nach Aussage von Rosen-Marketingchef Patrik Rosen sollen vergleichbare Konferenzen regelmäßig im Technologie- und Forschungszentrum in Lingen stattfinden. Aktuell geplant ist unter anderem das siebte Nano- und Materialsymposium Niedersachsen am 26. und 27. November.

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