Fehler bei der Bombe gefunden Luftwaffe darf wieder auf der Nordhorn-Range üben

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Ein Übungskörper dieser Art ging außerhalb von Nordhorn Range nieder. Foto: LuftwaffeEin Übungskörper dieser Art ging außerhalb von Nordhorn Range nieder. Foto: Luftwaffe

Berlin. Der Betrieb auf der Nordhorn-Range durch die Luftwaffe kann ab dem 3. Juni wieder aufgenommen werden. Das hat das Informationszentrum der Luftwaffe in einer Erklärung mitgeteilt.

Am 24. März kam es im Rahmen eines Übungsbombeneinsatzes auf dem Luft-Boden-Schießplatz Nordhorn zu Fehlwürfen durch ein Tornado-Kampfflugzeug. Der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Karl Müllner, hatte daraufhin aus Sicherheitsgründen den Betrieb des Tornados mit den betroffenen Übungsbombenbehältern bis zur Ursachenklärung ausgesetzt.

Im Zuge der unter Leitung der Abteilung Flugsicherheit in der Bundeswehr durchgeführten Untersuchung konnte eine technische Ursache eindeutig identifiziert und behoben werden.

Steckverbindung

Wesentlicher Grund für die ungewollten Abwürfe war eine technische Fehlfunktion in der Waffenanlage des Flugzeuges. Eine fehlerhafte Steckverbindung löste einen Abwurf an der Stelle aus, an der die Anlage gesichert und auf den nächsten geplanten Abwurf vorbereitet wird. Die Besatzung hatte durchweg die korrekten Verfahren angewandt und konnte den technischen Fehler im Flug nicht erkennen.

Der Inspekteur der Luftwaffe hat die Umsetzung technischer Maßnahmen angeordnet, die ein erneutes Auftreten des Fehlers künftig verhindern wird.

Die seit dem Zwischenfall durch die Luftwaffe eingestellte Nutzung des Luft-Boden-Schießplatzes Nordhorn kann ab dem 3. Juni wieder aufgenommen werden.


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