31,7 Prozent erzielt CDU liegt bei Juniorwahl in Lingen vorn

Zum Wahllokal  gestalteten die Schüler der Klasse 9e des Gymnasiums Georgianum ihren Klassenraum um.Foto: Johannes FrankeZum Wahllokal gestalteten die Schüler der Klasse 9e des Gymnasiums Georgianum ihren Klassenraum um.Foto: Johannes Franke

Lingen. 410 Schüler der Klassen neun bis elf haben am Lingener Gymnasium Georgianum die Möglichkeit gehabt, an der Junior-Wahl zur Europawahl teilzunehmen.

381 von ihnen nutzten diese Möglichkeit: Dies entsprach einer Wahlbeteilung von 92,93 Prozent. Es war nach der Bundestagswahl die zweite Junior-Wahl, an der deutschlandweit mehr als 500000 Schülern teilnehmen. Das Ergebnis: CDU 31,7 Prozent, SPD 22,3 Prozent, Grüne 16,2 Prozent, Piraten 10 Prozent, Die Linke 3,4 Prozent, AfD 3,1 Prozent, Partei bibeltreuer Christen 2,9 Prozent, FDP 2,4 Prozent, Tierschutzpartei 2,4 Prozent, Die Partei 2,1 Prozent, andere Parteien 3,5 Prozent.

„Es war ein anstrengender, aber sehr interessanter und politisch lebendiger Tag“, sagte Alisa von der Wahlkommission. Mit ihrem Politiklehrer, Studienrat Sebastian Zermann, hatte die Klasse 9e des Gymnasiums Georgianum diesen Wahltag vorbereitet. Die einhellige Meinung: „Es hat uns allen viel Freude bereitet und wir haben sehr viel gelernt.“

Im Unterricht der Klassen neun bis elf wurde wegen der Europawahl das Thema „Europa 2014“ besonders intensiv behandelt. Sich dabei an dem bundesweiten und schulübergreifenden Projekt Juniorwahl 2014 zu beteiligen, ist nicht obligatorisch. Der Einsatz ist enorm, damit das Projekt handlungsorientiert zur politischen Bildung beiträgt.

Umfassend informiert

Durch Wahlplakate, Wahlprogramme, Positionen der Parteien wurden die Schülerinnen und Schüler des Georgianums bereits viele Tage vor der Wahl informiert. So konnten sich auch diejenigen Schülerinnen und Schüler ein Bild davon machen, wie sich die Europäische Union seit den Römischen Verträgen im Jahr 1957 wandelte, oder wer in der EU entscheidet. Mit viel Eifer gestaltete die Klasse 9 e entsprechende Stellwände und organisierte den Wahlvorgang für die einzelnen Klassen.

Dazu zählte die Anfertigung der Wählerverzeichnisse für 23 Klassen der Stufen neun bis elf. 410 Wahlbenachrichtigungen wurden ausgefüllt und den Wahlberechtigten ausgehändigt. Am 22. Mai gestalteten die Jugendlichen ihren Klassenraum zum Wahllokal um. „Die Organisation und Durchführung der Wahlen von acht bis 13 Uhr war gut geplant und echte Teamarbeit, die viel Freude bereitete“, sind sich Jana Grote und Laura Büscher einig. „Wir haben die jeweiligen Klassen abgeholt, die Wahlkommission sorgte für den weiteren Verlauf der Wahl und das Stimmauszählungsteam übernahm die restliche Arbeit“, erklärte Jennifer Overberg. Fazit: Es ist es wiederum gelungen, unter den Jugendlichen Interesse an der Politik zu wecken.

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