Häuser sind zu massiv Anwohner reagieren empört auf Bauabsicht in Lingen


Lingen. Ganz und gar nicht einverstanden sind die Anwohner der Raydtstraße in Lingen mit einem Bauvorhaben an der parallel zu ihnen liegenden Waldstraße. Dort, an der Waldstraße 14b und 14c, sollen in zweiter Reihe zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt zehn Wohneinheiten und eine Tiefgarage gebaut werden .

„So kann man das mit uns nicht einfach machen“, sind sich Claudia Becker sowie Ursula und Jochen Brackmann in einem Gespräch mit unserer Zeitung einig.„Im Sommer des vergangenen Jahres haben wir erfahren, dass direkt zwischen unserem Garten und den hohen Mehrfamilienhäusern an der Waldstraße ein weiterer massiver Komplex mit zwei Mehrfamilienhäusern gebaut werden soll“, berichtet Claudia Becker. Kritisiert von der unmittelbaren Nachbarschaft des geplanten Baukomplexes wird nicht, dass hier gebaut wird, sondern wie hier die Mehrfamilienhäuser errichtet werden sollen. „Jeweils zweigeschossig mit einem Staffelgeschoss sind sie für uns, die direkt dahinterliegen, einfach zu hoch“, kritisieren die Gesprächspartner unserer Zeitung.

Doch das ist es nicht alleine, was die unmittelbare Nachbarschaft umtreibt. Da ist zum Beispiel der geplante Bau einer Tiefgarage unter den neuen Häusern. „Als wir hier vor 50 Jahren gebaut haben, mussten wir aufgrund der hier sehr schwierigen Bodenverhältnisse durch den Mühlenbach unseren Keller in einer Betonwanne bauen, weil wir ihn sonst nie dicht bekommen hätten“, berichtet die 88-jährige Ursula Brackmann. Sollte es hier durch den Neubau zu einer Grundwasserabsenkung kommen, befürchten die Anwohner auch Schäden an den eigenen Immobilien. „Mal ganz abgesehen davon werden auch die großen Bäume auf dem zu bebauenden Grundstück der Tiefgarage zum Opfer fallen, befürchten die Anwohner. „Seit 50 Jahren wohne ich hier, und ich finde diese Entwicklung sehr schlimm“, entrüstet sich die alte Dame.

Die weiteren Sorgen der Anwohner gelten einem möglichen Brand („der hoffentlich nie kommt“) und der Zufahrt der Feuerwehr. Es gibt nur eine eingeengte Zufahrt von der Waldstraße aus und einen schmalen Patt entlang der geplanten Häuser, auf dem kein Platz zum Drehen oder Wenden der Fahrzeuge möglich scheint. „Wie soll das funktionieren, wenn es ernst wird?“, fragen sich die Brackmanns und die Familie Becker.

Modellansicht

Vor diesem Hintergrund wünschen sich die Anlieger eine Modellansicht inmitten der vorhandenen Bausubstanz, um sich ansehen zu können, wie es später in Wirklichkeit aussehen wird. Ihrer Auffassung nach wäre auch eine dreidimensionale
Animation sehr hilfreich und könnte helfen, mögliche Bedenken auszuräumen.

Letztendlich betonen die drei Anlieger noch einmal, dass es ihnen nicht darum gehe, eine nachverdichtende Bebauung grundsätzlich infrage zu stellen. „Meine Mutter und die weiteren Anwohner dieser Straße leben mitten in der Stadt, und dann muss man natürlich damit rechnen, dass in unmittelbarer Nachbarschaft auch weitere Häuser gebaut werden“, betont Brackmann und ergänzt: „Aber nicht in dieser erschlagenden Massivität.“

Dem pflichtet auch Claudia Becker bei, die sich auch enttäuscht von der Stadt zeigt. „Es kann doch nicht angehen, dass nur auf den Investor Rücksicht genommen wird und dabei die Wünsche der Nachbarn keine Rolle spielen. Das kann doch nicht sein“, empört sich Becker.

In nächster Zeit will sich der Planungs- und Bauausschuss der Stadt selbst ein Bild vor Ort machen.„Im Sommer des vergangenen Jahres haben wir erfahren, dass direkt zwischen unserem Garten und den hohen Mehrfamilienhäusern an der Waldstraße ein weiterer massiver Komplex mit zwei Mehrfamilienhäusern gebaut werden soll“, berichtet Claudia Becker.

Kritisiert von der unmittelbaren Nachbarschaft des geplanten Baukomplexes wird nicht, dass hier gebaut wird, sondern wie hier die Mehrfamilienhäuser errichtet werden sollen. „Jeweils zweigeschossig mit einem Staffelgeschoss sind sie für uns, die direkt dahinterliegen, einfach zu hoch“, kritisieren die Gesprächspartner unserer Zeitung.

Doch das ist es nicht alleine, was die unmittelbare Nachbarschaft umtreibt. Da ist zum Beispiel der geplante Bau einer Tiefgarage unter den neuen Häusern. „Als wir hier vor 50 Jahren gebaut haben, mussten wir aufgrund der hier sehr schwierigen Bodenverhältnisse durch den Mühlenbach unseren Keller in einer Betonwanne bauen, weil wir ihn sonst nie dicht bekommen hätten“, berichtet die 88-jährige Ursula Brackmann. Sollte es hier durch den Neubau zu einer Grundwasserabsenkung kommen, befürchte man auch Schäden an den eigenen Immobilien. „Mal ganz abgesehen davon werden auch die großen Bäume auf dem zu bebauenden Grundstück der Tiefgarage zum Opfer fallen, sind sich die Anwohner sicher. „Seit 50 Jahren wohne ich hier, und ich finde diese Entwicklung sehr schlimm“, entrüstet sich die alte Dame.

Die weiteren Befürchtungen der Anwohner gelten einem Brand („der hoffentlich nie kommt“) und der Zufahrt der Feuerwehr. Eine eingeengte Zufahrt von der Waldstraße aus und ein nur schmaler Patt entlang der geplanten Häuser, auf dem kein Platz zum Drehen oder Wenden der Fahrzeuge möglich scheint. „Wie soll das funktionieren, wenn es ernst wird?“, fragen sich die Brackmanns und die Familie Becker.

Vor diesem Hintergrund wünschen sich die Gesprächspartner unserer Zeitung eine Modellansicht inmitten der vorhandenen Bausubstanz, um sich eins zu eins ansehen zu können, wie es später in Wirklichkeit aussehen wird. Auch eine
„3-D-Animation“ wäre in dieser Sache sehr hilfreich und könnte helfen, mögliche Bedenken auszuräumen.

Letztendlich betonen die drei Anlieger noch einmal, dass es ihnen nicht darum ginge, eine nachverdichtende Bebauung grundsätzlich infrage zu stellen. „Meine Mutter und die weiteren Anwohner dieser Straße leben mitten in der Stadt, und dann muss man natürlich damit rechnen, dass in unmittelbarer Nachbarschaft auch weitere Häuser gebaut werden“, betont Brackmann und ergänzt: „Aber nicht in dieser erschlagenden Massivität.“

Dem pflichtet auch Claudia Becker bei, die sich auch enttäuscht von der Stadt zeigt. „Es kann doch nicht angehen, dass nur auf den Investor Rücksicht genommen wird und dabei die Wünsche der Nachbarn keine Rolle spielen. Das kann doch nicht sein“, empört sich Becker.

In nächster Zeit will sich der Planungs- und Bauausschuss der Stadt selbst ein Bild vor Ort machen.

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