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25.04.2014, 18:30 Uhr

Paradox, oder?

Ein Kommentar von Burkhard Müller


Magerrasen gedeiht besonders auf nährstoffarmen Böden. Foto: BöckermannMagerrasen gedeiht besonders auf nährstoffarmen Böden. Foto: Böckermann

Lingen. Eine trockene Steppenlandschaft, genannt Sandtrockenrasen auf der einen und eine blühende Flora und Fauna auf der anderen Seite.

Warum man der Natur diese zuletzt genannte Fläche mit Gewalt entreißen will, erschließt sich kaum.

Und außerdem: Nach der Rodung des Mischwaldes folgt die anschließende „Pflege“ der Flächen, damit die gerade abgesägten Gehölze nicht wieder Wurzeln schlagen können – paradox, oder?

Sollte sich Trockenrasen wegen Wasser- und Nährstoffmangels aus sich heraus entwickeln, ist es natürlich begrüßenswert, einen solchen Standort auch zu schützen. Das ist in Darme aber nicht der Fall.


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