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Welche Leiden fügten die Nazis Henriette Flatow zu?

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Henriette Flatow war keine herausragende Persönlichkeit - weder im öffentlichen Leben, noch im wirtschaftlichen Bereich. Sie war eine einfache Frau, die ihre Tätigkeit als Küchenhilfe im Bonifatiushospital verrichtete. Die bei den Mitarbeitern beliebte Rentnerin war arm. Als so genannte Pfründnerin erhielt sie Unterstützung von der Kirche. Als Jüdin geriet auch Frau Flatow in die Vernichtungsmaschinerie der Nazis. Im Jahr 1942 wurde die Rentnerin im Konzentrationslager Theresienstadt ermordet. Welchen Ängsten und Qualen die Lingener Bürgerin ausgesetzt war, lässt sich nicht ermessen.

Zur Erinnerung an die Lingener Jüdin wurde jetzt das Teilstück der Baccumer Straße, das zwischen altem und neuem Krankenhaustrakt hindurchführt, in ,,Henriette-Flatow-Straße" umbenannt. Der Termin für die feierliche Enthüllung des Straßensc

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