Für Sopran, Posaune und Orgel Lingen: Weihnachtliche Musik in der Kreuzkirche

Weihnachtliche Musik für Sopran, Posaune und Orgel sangen und spielten (von links) Peter Müller, Meike Leluschko und Shawn Grocott. Foto: Johannes FrankeWeihnachtliche Musik für Sopran, Posaune und Orgel sangen und spielten (von links) Peter Müller, Meike Leluschko und Shawn Grocott. Foto: Johannes Franke

Lingen. „Lassen Sie sich für eine Stunde bezaubern“, begrüßte Kantor Peter Müller die Besucher zum fünften Weihnachtskonzert in der evangelisch-lutherischen Kreuzkirche in Lingen. „Herbei, o ihr Gläub’gen“ lautete das Thema dieses kleinen Jubiläums.

Die zahlreichen Zuhörer waren gekommen, um weihnachtliche Musik für Sopran, Posaune und Orgel zu genießen. Der liebevolle Beifall und die zugeneigten Worte von Pastor Dieter Grimmsmann für Meike Leluschko, Shawn Grocott und Peter Müller waren der herzliche Dank für einen „zauberhaften Abend“.

Weihnachtliche Musik aus unterschiedlichen europäischen Ländern und mehreren Epochen hatten die drei Künstler arrangiert. Zu Beginn intonierte Müller an der Truhenorgel „I wonder as I wander“, das die Sopranistin, die Kirche durchschreitend, in einzigartiger Klarheit und Ausdrucksstärke als meisterhafte Solo-Sängerin begleitete.

Werke vom tschechischen Komponisten Jan Hanus „Maria durch ein Dornwald ging“, „Weihnachtslieder, Op. 8“ vom heute hochgeschätzten Liedkomponisten Peter Cornelius und „Canzona III La Superba“ vom italienischen Komponisten und Organisten des Frühbarock, Girolamo Frescobaldi, erklangen im harmonischen Zusammenspiel zwischen Orgel, Posaune und Gesang. Dies gilt sowohl für die Beiträge im Altarraum als auch auf der Empore an der Flentrop-Orgel. Musikstücke französischer Komponisten für Sopran und Orgel sowie Posaune und Orgel gefielen ebenso wie das romantische Orgelsolo „Noel varié“ vom elsässischen Komponisten Nicolas-Joseph Wackenthaler. In der Weihnachtskantate „Stille ist’s im heil’gen Raum“ aus „Der Stern von Bethlehem“ von Josef Rheinberger sinnt Maria, nunmehr alleine mit Joseph und ihrem Kind, über das Wunder ihres Kindes nach und wiederholt ihr Bekenntnis „Magnifikat!“.

Besucher singen mit

Bevor das „Benedictus“ aus der „Kleinen Orgelmesse“ von Joseph Haydn für Sopran und Orgel wundervoll dargeboten wurde, erklang die Fassung des irischen Komponisten Charles Villiers Standfort über die Rückkehr der Juden aus der Gefangenschaft in : „A Song of Freedom“.

Beschwingter, aber auch einfühlsam, klangen das Wiegenlied „Nana“ vom spanischen Komponisten Manuel de Falla sowie die österreichische Weise „Es wird scho glei dumpa“. Das zum Schluss angestimmte „Adeste fideles“ sangen die Besucher mit. „Ein bewegendes Weihnachtskonzert, ein Hochgenuss“, fasste es eine Zuhörerin zusammen.


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