Projekt im Ortsrat in Brögbern Krematorium: Stimmungswechsel „verwundert“


Lingen. Die Gesellschafter der „respectrum Brögbern GmbH“ halten an ihrem Ziel fest, ein Krematorium in dem Lingener Ortsteil Brögbern zu bauen (wir berichteten). Das erklärten am Dienstag die beiden Gesellschafter des Unternehmens, Bert van der Weide und Wim van der Lee, gegenüber unserer Zeitung.

Mit dem von ihnen so wahrgenommenen Stimmungswechsel beim Thema „Bau eines Krematoriums in Brögbern“ haben van der Weide und van der Lee gleichwohl nicht gerechnet. Waren sie im September noch „vorsichtig optimistisch“, sind sie nach eigene

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Krematorium und Emissionen Nach Angaben von Elmar Sommer vom Ingenieurbüro und Verfahrenstechnik gibt es in Deutschland keinen Grenzwert für Quecksilber. Wenn eine Abgasreinigungsanlage über einen guten Quecksilberabscheider verfügt, wie auch in dem Krematorium in Brögbern vorgesehen, so ist nach seinen Angaben mit einer Emission von weniger als einem Gramm pro Jahr zu rechnen. Andeutungen, wonach laut „Federation of Burial and Cremation Authorities“ 16 Prozent der Quecksilberemissionen aus Krematorien stammen, sind nach seinen Worten „Unfug“ und stammten aus einer Zeit, als in England noch kein Krematorium mit Abgasreinigungstechnik ausgestattet war. „Als völligen Unsinn“ beschreibt Sommer auch die Diskussion um Herzschrittmacher, die im Körper verbleiben. In Deutschland könnten Herzschrittmacher im Körper verbleiben, weil diese über Batterien verfügten, die keine radioaktiven Stoffe enthielten. Es gelangten also keine radioaktiven Partikel aus Plutoniumbatterien ins Freie.

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