Altarweihe in Maria Königin Ökumenische Adventsvesper in Lingener Kirche

Von Sebastian von Melle

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Der Weihbischof  Johannes Wübbe (links) verbrennt Weihrauchkörner auf dem neuen Altar. Diakon Christian Eilers und Ministrantin Antonia assistieren ihm dabei. Foto: Von MelleDer Weihbischof Johannes Wübbe (links) verbrennt Weihrauchkörner auf dem neuen Altar. Diakon Christian Eilers und Ministrantin Antonia assistieren ihm dabei. Foto: Von Melle

Lingen. Eine Besonderheit der Altarweihe von Maria Königin liegt auf dem ökumenischen Aspekt. Der Tag des Wiedereinzugs schloss mit einer Adventsvesper, bei der Pastor Wolfgang Becker von der Trinitatisgemeinde die Predigt hielt.

Zu wunderschönen Klängen von Oboe (Maria Tilmann-Bürger) und Orgel (Johannes Badde) sang eine eigens gebildete Schola der Gemeinde unter der Leitung von Sebastian von Melle die Psalmen aus dem neuen „Gotteslob“, und Lesungen aus den Briefen der Lübecker Märtyrer bildeten einen stillen, meditativen Schlusspunkt nach dem fulminanten Auftakt vom Vormittag.

Im Fundament des neuen Ambos ruht ein Buch mit dem Lebenszeugnis der vier Geistlichen, die vor 70 Jahren, am 10. November 1943, von den Nationalsozialisten in einem Schauprozess zum Tode verurteilt und gemeinsam enthauptet wurden. Drei katholische Kapläne und ein evangelischer Pastor starben für Christus und hinterließen in ihren Briefen ein ergreifendes Zeugnis für die Einheit der Kirche und ein Leben aus der Wahrhaftigkeit. Für viele Besucher begann mit dieser Vesper die persönliche Zeit der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. Informationen zu den Märtyrern unter: www.luebeckermaertyrer.de.


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