Was wird aus Fläche? 15 Jahre „Gedenkort Jüdische Schule“ in Lingen


Lingen. Es war ein kalter, regnerischer Sonntagabend am 8. November 1998, als Ignatz Bubis, Vorsitzender des Zentralrates der Juden in Deutschland, den Gedenkort „Jüdische Schule“ in Lingen besuchte. Exakt 15 Jahre ist die feierliche Einweihung nun her. Am Samstag steht das steinerne Zeugnis der jüdischen Geschichte Lingens erneut im Mittelpunkt. Der 9. November ist ein Tag der Erinnerung an die Pogromnacht 1938 in Nazideutschland, als an vielen Orten Synagogen brannten, auch in Lingen.

Die kleine, 1878 zeitgleich mit der Synagoge gebaute jüdische Schule blieb vor 75Jahren unversehrt. Die Brandstifter hatten Sorge, dass Nachbarhäuser möglicherweise auch in Flammen aufgehen könnten. Jahrzehntelang blieb sie im Privatbesitz,

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